Montag, 23. Oktober 2017

Bessere Alternativen zur Amazon VISA Kreditkarte

Wer bei Amazon einkauft, dem ist sicherlich schon mal Werbung für die Amazon VISA Kreditkarte aufgefallen: Es wird mit einem Startguthaben, einem Bonusprogramm und dem Entfall der Jahresgebühr im ersten Jahr geworben.
Ich habe diese Kreditkarte jetzt knapp ein Jahr, allerdings werde ich sie nun kündigen, weil sie sich ab dem zweiten Jahr einfach nicht lohnt. Ich rechne Euch vor warum das so ist und was es für Alternativen gibt...

Mein Kreditkarten-Trio

Die Amazon Kreditkarte: 
Man bekommt bei Amazon pro umgesetzten Euro zwei Punkte, ein Punkt ist ein Cent wert - man bekommt also quasi 2% des Kaufpreises zurück. Für Umsätze außerhalb von Amazon bekommt man pro zwei Euro einen Punkt - also quasi 0,5% zurück. Kaufe ich bei Amazon etwas für 50 Euro, bekomme ich also einen Euro zurück, zahle ich wo anders 50 Euro mit der Karte, bekomme ich 0,25 Euro zurück.
Wenn man so viel wie ich bei Amazon einkauft, dann sind das im Jahr schon mal locker 2000 Euro Umsatz, sprich 40 Euro Erstattung im Jahr!
Allerdings muß man davon noch die Finanzierungsgebühr abziehen: diese beträgt 1,17% im Monat, bzw. 14,04% im Jahr. Hier berechnet man jedoch nicht 14,04% von 2000 Euro, da man ja nicht permanent 2000 Euro Miese hat... Normal steht man am Anfang des Monats bei null Euro und baut die Kreditschulden langsam zum Monatsende auf. Das ist recht schwer zu berechnen, da es immer darauf ankommt wie viel man zu welchem Zeitpunkt ausgibt. Bei mir sind es etwa ein bis zwei Euro pro Monat, also gehen wir von der Mitte aus: 1,50 Euro pro Monat, bzw. ca. 18 Euro Finanzierungsgebühren im Jahr!
Von den erstatteten 40 Euro hat man also quasi nur 22 Euro, wird dann noch die Jahresgebühr (20 Euro ab dem zweiten Jahr) abgezogen, spart man nur noch 2 Euro im Jahr!


Würde man das doppelte umsetzen, also 4000 Euro im Jahr, dann würde man 80 Euro zurück bekommen, etwa 36 Euro Finanzierungsgebühren und 20 Euro Jahresgebühr zahlen - es blieben also 24 Euro übrig. 

Die Payback-Kreditkarte: 
Ich nutze neben der Amazon-Kreditkarte auch die Payback-Kreditkarte von American Express. Diese ist tatsächlich komplett kostenlos: Keine Jahresgebühr, keine Finanzierungsgebühren und das dauerhaft! Und auch hier gibt es ein Startguthaben im Wert von 20 bis 60 Euro dazu.
Hätte ich die 2000 Euro mit der Payback-Kreditkarte umgesetzt, hätte ich dafür zwar nur umgerechnet 10 Euro zurück bekommen, was im Gegensatz zu den 40 Euro von Amazon erst mal wenig erscheint, aber es gehen keine weiteren Gebühren ab! Also steht es am Ende 10 Euro von Payback gegen 2 Euro von Amazon.
Bei doppelten Umsatz würde man bei Payback 20 Euro und bei Amazon 24 Euro zurück bekommen - ab 4000 Euro Jahresumsatz lohnt die Amazon-Kreditkarte also ein wenig mehr als die Payback-Kreditkarte.


Payback-Punkte auszahlen lassen: 
Normal tauscht man die gesammelten Payback-Punkte gegen irgendwelche Prämien, jedoch ist es oft so, daß man für diese Prämien mit den Punkten mehr zahlt, als man für das Produkt auf dem freien Markt bezahlen würde. Zum Beispiel zahlt man zum Beispiel für eine Kaffeemaschine, die normal nur etwa 70 Euro kostet, bei Payback schon mal 9999 Punkte (= 99,99 Euro). Hier würde man 30 Euro verschenken!
Es gibt die Funktion, daß man die Punkte auf sein Bankkonto auszahlen lassen kann. Allerdings ist diese Funktion so gut versteckt, daß man die auf normalen Weg kaum findet. Entweder gibt man im Suchfeld auf der Startseite "Bargeld einlösen" ein, oder man folgt einfach diesem Link.
So bekommt man pro Punkt einen Cent, was dann die beste Ausbeute ist.

Ich habe erst kürzlich eine Auszahlung beantragt

Gut zu wissen: Mit Payback bekommt man neben der Kreditkarte bei vielen Shops Zusatzpunkte und außerdem gibt es oft Sonderaktionen und Coupons für weitere Zusatzpunkte - das macht einen Großteil der Gesamtpunkte aus.

Alternative DKB-Kreditkarte: 
American Express wird leider nicht ganz so häufig akzeptiert wie VISA oder Mastercard. Wer zudem keine Lust auf Payback hat (soll es ja geben), der ist mit der VISA-Kreditkarte von der Deutschen Kreditbank gut bedient. Diese ist bis auf die (recht günstigen) Sollzinsen kostenlos und auch die DKB bietet ein kleines Bonussystem an. Über die DKB habe ich bereits HIER berichtet, nur über das Bonussystem weiß ich nicht ganz so viel, weil ich es nicht aktiv nutze.


Fazit: 
Im ersten Jahr lohnt sich die Amazon-Kreditkarte auf jeden Fall, da sie im ersten Jahr kostenlos ist und man ein Startkapital geschenkt bekommt. Ab dem zweiten Jahr lohnt sich diese jedoch nicht mehr, da greift man besser zur American Express von Payback. Erst ab 4000 Euro Jahresumsatz lohnt die Amazon-Karte mehr als die Payback-Karte. 
Für wen beides nicht in Frage kommt, der ist mit der VISA-Kreditkarte der DKB bestens bedient.

Sonntag, 25. Juni 2017

Test: Domino's Pizza (Lieferung von der Filiale Mülheim/Ruhr)

Auf der Nachtschicht bestelle ich recht regelmäßig Essen von Lieferdiensten und gestern habe ich das erste mal bei "Domino's Pizza" bestellt. OK, nicht ganz: Früher hieß diese Kette "Joey's", das Angebot hat sich seit der Übernahme nicht groß verändert.

Die Webseite finde ich ein wenig unübersichtlich (im Gegensatz zu Pizza.de z.B.) und es stehen nicht mal die Pizzagrößen offensichtlich auf der Bestellseite - nur von "Classic", "Medium" und "Large" ist dort die Rede. Angaben in Zentimetern? Fehlanzeige! Ich musste mich erst Google bemühen, welches mich zur FAQ von Domino's leitete und dort erfuhr ich, daß die Größen 25, 28 und 32 cm sind. Warum so umständlich und geheimnisvoll?
Aber das ist nicht so tragisch...

Ich bestellte eine große Pizza "Cheesy Steak" (mit frischen Tomaten, zarten Steakstreifen, roten Zwiebeln, frischen Peperoni, scharfer Chili-Cheese-Sauce) und Pizza-Brötchen mit Käse, Pulled Beef und roten Zwiebeln. Der Preis: happige 17,98 Euro! Klar, das ist mit Rindersteak, aber auch die anderen Spezial-Pizzen kosten so viel, eine einfache, große Salamipizza kostet immerhin 11,99 Euro und auch die Pizza-Brötchen nur mit Käse kosten wie die Beef-Brötchen 3,99 Euro.
Aber OK... ich hatte noch nen Gutschein der mir 4,20 Euro ersparte und so war das Ganze erträglich, aber immer noch teurer als vergleichbare Pizzerien.

Nach dem Bestellvorgang kommt man auf eine Seite, wo man den Bestellvorgang live beobachten kann:

Nett gemeint, aber sehr ungenau. Die Pizza war gerade im Ofen, da sprang der Zeiger direkt auf "fertig" und hing dafür über 10 Minuten auf "Verlässt die Filiale". Ist halt ne Spielerei, die man sich auch sparen kann.

Die Pizza kam dennoch sehr pünktlich - ich hatte für eine bestimmte Uhrzeit vorbestellt.

Von der Pizza bin ich sehr begeistert! Sie war heiß, der Boden war knusprig, die Zutaten schmeckten frisch und gut. Nur ab und zu war ein Stück Steak etwas sehr fettig/zäh und vermieste kurz das Erlebnis. Richtig geil war die Chili-Cheese-Sauce!


Die Pizza-Brötchen waren etwas enttäuschend. Die Brötchen sind wesentlich kleiner, als ich sie von anderen Pizzerien kenne und der Belag wurde auch vergleichsweise sparsam verwendet. Geschmacklich OK, aber nicht so toll, daß ich die noch mal bestellen müsste.



Fazit:
Die Bestellseite ist ein wenig unübersichtlich und uninformativ, das Tracking ist mehr Schein als Sein, die Preise sind gesalzen (besser nur mit Gutschein bestellen), aber die Spezial-Pizza war schon sehr lecker und außergewöhnlich! Nur die Pizza-Brötchen waren ein wenig enttäuschend.
Ich würde wieder bestellen, aber nur mit Gutschein.



            

Sonntag, 4. Juni 2017

Homophobie im Krefelder Badminton Club 1955 (KBC)

Ich bin kein sportlicher Typ und ich mache auch nur sehr ungern Sport... die einzige Ausnahme ist Badminton! Deswegen trat ich vor einigen Jahren dem "VfL Bochum 1848 Badminton" bei und wechselte vor rund 1,5 Jahren wegen eines Umzugs zum "KBC - Krefelder Badminton Club 1955".
Ich bin ein reiner Hobbyspieler und nehme an keinen Turnieren teil, ich spiele nur aus Spaß.

Der KBC hat eine inoffizielle Whatsapp-Gruppe, in der recht viele Mitglieder sind. Der eigentliche Sinn dieser Gruppe ist ein Informationsaustausch bezüglich des Badmintons (z.B. Öffnungszeiten der Halle in Ferien und an Feiertagen), aber auch Badminton-Smalltalk (z.B. Turniere, Treffen, Veranstaltungen).
Allerdings wird diese Whatsapp-Gruppe hauptsächlich für sinnloses Gequatsche und irgendwelche Spaß-Bildchen missbraucht... Sehr nervig und deswegen traten bereits einige aus der Gruppe aus.
Der Gruppen-Chef hat erst kürzlich ermahnt, daß man bitte nicht so viel Müll posten soll - mit mäßigen Erfolg... in der Gruppe wurde weiterhin über 95% irrelevantes Zeugs gepostet, teils bis zu Hundert Nachrichten täglich.

An einem sehr heißen Tag postete ausgerechnet der Gruppen-Chef ein Foto von sich, wie er daheim im Garten sitzt, mit den Füßen in einem Wasserbecken, dabei ein Eis essend, mit dem Kommentar "Summer in the City". Das zum Thema irrelevante Posts... aber gut! Es folgte ein Kommentar einer anderen Person: "Perfekter Sommertag". Völlig normal in der Gruppe, so was wird tagtäglich gepostet! Kurz darauf postete ein anderes Mitglied dieses Foto:


(Erlaubnis zum veröffentlichen vom Urheber erhalten)

...mit dem Kommentar "CSD Düsseldorf". Einige Stunden später teilte er dann mit, daß ihm geschrieben wurde, er solle es unterlassen "solche Fotos" in der Gruppe zu posten. Er selbst war so empört darüber, daß er augenblicklich die Whatsapp-Gruppe verließ!

"Solche Fotos"? Was war denn mit "solche Fotos" gemeint? Ich hakte nach...
Es stellte sich schließlich heraus, daß sich ein Mitglied von dem Foto so sehr gestört fühlte und daraufhin den Gruppen-Chef  anschrieb, er solle etwas dagegen tun. Statt der Gruppen-Chef den Homosexuellen in Schutz nimmt, weil jeder solche Fotos postet und daran nichts auszusetzen ist, schreibt er den Betroffenen an und verbietet ihm schließlich das posten von "solchen Fotos".

Ich fragte den Gruppen-Chef, warum sein Sommer-Foto OK war, das Sommer-Foto von dem Homosexuellen aber nicht... Die Antwort: "Fotos mit Freunden... no problem. Aber nicht so." Dazu ein paar irrelevante Rechtfertigen...
Ich versuchte mehrfach heraus zu finden, was an dem Foto mit den zwei Männern nicht in Ordnung wäre, aber vom Gruppen-Chef bekam ich keine Antwort darauf.
Es entbrannte eine Diskussion zwischen drei Mitgliedern (dem Mitglied, welches das Foto meldete, einem Mitglied, welches auf der Seite des Homosexuellen und mir stand und natürlich ich selbst).
Der Gruppen-Chef hielt sich von da an aus der Diskussion heraus, genau so wie alle anderen Mitglieder der Gruppe.

Natürlich wurde mehrfach behauptet, daß angeblich niemand etwas gegen Homosexuelle hätten, aber was diese Leute nun konkret gegen das Foto hatten, das konnte niemand beantworten.
Es wurde oft wiederholt, daß das Foto sexuell anstößig wäre. Zwei normale Männer, die die Zunge heraus strecken?! Bestätigt ist, das wurde sinngemäß so geschrieben: Wären diese Männer hetero und wäre das Foto nicht auf dem CSD entstanden, dann hätte keiner ein Problem damit gehabt, ebenso wenig, wenn es ein Mann und eine Frau gewesen wäre! Und da soll man jetzt noch glauben, daß die nichts gegen Homosexuelle haben? Ist klar...

In der sonst so schreibfreudigen Gruppe gab es also:
- Zwei Mitglieder, die offensichtlich was gegen Homosexuelle haben.
- Nur ein einziges Mitglied, welches sich auf meine Seite und die des Homosexuellen stellte.
- Ein riesen Haufen Mitglieder, die stillschweigend die Aktion vom Gruppen-Chef tolerierten.

Schockiert von der Homophobie, Intoleranz und Ignoranz verabschiedete ich mich schließlich auch aus der Gruppe und bei der Gelegenheit aus dem kompletten Verein!
Ich habe mich mit zwei langjährigen Vereinsmitgliedern angelegt und das Schweigen der anderen Mitglieder zeigt mir deren Einstellung... Ich als "Neuling" habe da keine Schnitte!
Ich schrieb eine Kündigung mit der Bitte frühzeitig aus dem Verein austreten zu können - das wurde selbstverständlich abgelehnt! Begründung aus zweiter Hand: "Streit mit weniger als 1% der Mitglieder vom KBC rechtfertigen keinen sofortigen Austritt." 
Tja, nur sind das nicht nur zwei Mitglieder, sondern noch die ganzen stillschweigenden Mitglieder, die hinter diesen zwei Mitgliedern stehen und die Ausgrenzung des Homosexuellen wohlwollend tolerieren . Es ist mir so leider nicht mehr möglich mit diesen Leuten sorglos Badminton zu spielen, als wäre nichts gewesen.

Für den Krefelder Badminton Club läuft es prima weiter:
Der Homosexuelle wurde mundtot gemacht, die Whatsapp-Gruppe wird nicht weiter mit "anstößigen Fotos belästigt" (speziell homosexuellen Fotos), die Mitglieder tun als wäre nichts gewesen und ich zahle bis zum Ende des Jahres auch noch Mitgliedsbeiträge dafür! 

Und nein, es geht mir nicht um das Geld, es geht mir ums Prinzip! Ich wiederhole noch mal:
Da wird jemand nur wegen seiner Homosexualität aus der Whatsapp-Gruppe gemobbt, die zwei homophoben Mitglieder reden sich um Kopf und Kragen und die restlichen Mitglieder tolerieren stillschweigend so eine Ausgrenzung! Nein, mit solchen Leuten will ich einfach nicht mehr zusammen Badminton spielen!

Hätten sich einfach mal mehr Mitglieder gegen die zwei Homophoben gestellt und gezeigt, daß das Foto der zwei Männer überhaupt nicht schlimm ist, dann wäre das Ganze anders ausgegangen. Ein wenig mehr Toleranz im Verein und ich wäre gerne Mitglied geblieben... aber nur ein einziges Mitglied, welches sich gegen diese Intoleranz stellt, ist einfach zu wenig!

Ich werde mich die nächste Zeit alternativ ins Fitnessstudio schleppen und dann zeitig einen neuen Badminton-Verein suchen, in dem die Mitglieder hoffentlich weltoffener und nicht von gestern sind!

Samstag, 15. April 2017

Test: Samsung Galaxy Folder 2 (G1600) - modernes Klapphandy mit Android

Vorgeschichte:
Ja, ich hab mal wieder ein neues Handy... mein Samsung Galaxy Note 4 Edge hatte ich jetzt gerade mal drei Monate. An der Technik lag es nicht, das Note 4 ist technisch absolut hervorragend, kaum zu überbieten!
Mich KOTZT einfach das Design der Smartphones an, weil die alle absolut gleich aussehen!
Ein paar Leute wollten mir dann erzählen, daß die Smartphones überhaupt nicht alle gleich aussehen würden, daß z.B. ein Samsung S7 Edge ja VÖLLIG anders aussehen würde als z.B. ein iPhone. Nein! Die sehen nicht "völlig" anders aus, die unterscheiden sich höchsten in Nuancen! Wer echt glaubt ein S7 Edge würde sich optisch erheblich von einem iPhone unterscheiden, der hält auch nen VW Golf 7 für ein optisch völlig anderes Fahrzeug als einen VW Golf 6.

HIER hatte ich schon mal beschrieben was ich meine und dieses Foto verdeutlicht das noch mal:

Vielfalt früher und heute

Mir fehlen die alten Handys, was die Vielfalt angeht. Heute sind alle Handys im Grunde gleich... jedes Handy kann mehr oder weniger das Gleiche - die Unterschiede liegen nur darin, wie gut oder schlecht diese Funktionen sind. Ausnahmen davon gibt es nur sehr wenige.
Wie ich in dem oben verlinkten Blogeintrag schon schrieb, ist ein altes Handy für mich aber keine Option (wie z.B. Gleam+ oder Motorazr II V9), weil die weder Whatsapp, noch Facebook oder ne ordentliche Navigation haben. Also suchte ich nach einem modernen, aber alternativen Handy... und ich wurde in China fündig:

Mit dem Samsung Galaxy Folder 2 (G1600) - einem modernen Klapphandy! 

In Asien gibt es noch eine Menge Klapp- und Schiebehandys, die sind da noch heute angesagt.
Leider funktionieren die meisten japanischen Handys (u.a. Sharp) nicht in Deutschland.
Das Samsung Galaxy Folder 2 gehört zu den wenigen, die international funktionieren, außerdem hat es Android 6.0.1 (auch auf deutsch) und kaum* Einschränkungen.
* Zu den Einschränkungen später mehr...



Der Kauf des Handys:
Leider ist der Kauf des G1600 nicht ganz so einfach, denn man bekommt es nur aus China.
Ich entschied mich für www.Aliexpress.de. Das ist eine Plattform ähnlich eBay, wo verschiedene Verkäufer ihre Waren anbieten und es gibt auch einen sehr guten Käuferschutz wie bei eBay/Paypal.
Beim Kauf muß man aber einiges beachten:
Neben dem Kaufpreis (rund 200 Euro) zahlt man auch noch zwingend rund 10 Euro für die deutsche Garantie und dann noch Versand. Der meist kostenlose Versand dauert zwischen 24 und 60 Tagen und nur selten wird dabei eine Paketverfolgung (Tracking) angeboten. DHL Express für rund 20-30 Euro ist da sehr zu empfehlen, denn die Ware braucht nur 8-28 Tage und man kann das Paket verfolgen.
Beim Versand sollte ich noch erwähnen, daß der Verkäufer die Ware erst selbst beschaffen muß, bevor er sie verschickt - anders als bei uns, wo die Ware normal auf Lager ist und sofort verschickt wird.
Das dauert oft schon gut eine Woche, der eigentliche Versand von China nach Deutschland dauert dann nur 2-3 Tage:

Am 8.3. bestellt, am 18.3. verschickt, am 20.3 angekommen (wenn ich denn da gewesen wäre)

Das Handy mit Garantie und DHL Express kostet also schon mal 230 Euro, der Zoll bekommt 19% vom Gesamtpreis (=43,70 Euro) und DHL noch mal 14,50 Euro Kapitalbereitstellungsprovision.
Macht zusammen knapp 290 Euro! 


Die technischen Daten:
Die CPU ist ein Snapdragon 425 mit 4 x 1,4 GHz, 16 GB interner Speicher (plus MicroSD bis 128 GB), 2 GB RAM, Android 6.0.1, das Display hat 800 x 480 Pixel (246 ppi), 16,7 Mio Farben (24 Bit) auf 3,8 Zoll / 9,65 cm Diagonale, die Kameras haben 8 und 5 Megapixel und machen der Klasse entsprechend mittelmäßig gute Fotos.
Der austauschbare Akku hat zwar nur 1950 mAh, aber wegen des kleinen und eher niedrig auflösenden Displays hält der Akku wirklich locker über einen Tag durch - vielleicht sogar gut zwei Tage!
Das Handy ist 120 x 60,2 x 15,4 mm groß und wiegt 160 Gramm - geschlossen ist es also vergleichsweise kompakt, geöffnet überragt es alle Smartphones bei weitem.


Die bereits erwähnten Einschränkungen:
Für den chinesischen Markt ist kein Google vorgesehen... also auch kein Google Play App Store und auch kein Google Maps und so weiter. Einfach nachinstallieren geht leider auch nicht.
Aber viele Verkäufer (so auch meiner) flashen das Handy mit einer anderen ROM, wo dann Google vorinstalliert ist. Der Haken an der Geschichte: Man kann keine Systemupdates installieren, weil Google sonst wieder weg ist.
Außerdem werden über Google Play installierte Apps im Hintergrund KOMPLETT geschlossen, heißt im Klartext: Nach einigen Minuten schließt sich zum Beispiel Whatsapp, man empfängt keine Nachrichten mehr und bekommt auch keine Benachrichtigungen mehr. Das gilt auch für Facebook und E-Mail. Ich muß also das Handy öffnen, die App starten und erst dann trudeln die neuen Nachrichten ein - sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich kann damit sehr gut leben! Das gilt für alle nachträglich installierten Apps, nur SMS und Anrufe funktionieren wie gewohnt und problemlos.


Japanische Handy Kultur:
Wie schon angesprochen, sind in Japan Klapphandys immer noch schwer angesagt. Dort ist es auch üblich, daß die Handys "dekoriert" werden - mit Anhängern (Charms) und Aufklebern. Das hab ich mit meinem Folder 2 dann auch mal gemacht:




In der Praxis: 
Ich habe das Klapphandy jetzt einige Wochen und bin damit absolut zufrieden!
Das schreiben mit der T9-Tastatur funktioniert gut und ich bin damit inzwischen auch wieder recht zügig (so wie früher). Für Suchen oder Passwörter muß man die Tastatur im Touchscreen verwenden - das ist auf Grund des kleinen Displays sehr fummelig, aber man braucht die ja nicht so oft.
Die Kamera ist gar nicht so übel, für die normalen Schnappschüsse und Facebook-Fotos absolut ausreichend.
Dank Android 6.0.1 fehlt es an nichts, ich habe alle Apps die ich brauche! Auch wenn es Einschränkungen bei den Benachrichtigungen gibt, funktioniert alles andere einwandfrei und das auch recht zügig.
Die Optik und Haptik finde ich überragend! Das Handy sieht einfach toll aus, fällt auf und wirkt sehr edel - es ist eben ein modernes Samsung Galaxy ;)


Alternativen:
...diese gibt es kaum. Die ganzen japanischen Handys funktionieren nicht außerhalb Japans, weil die ein eigenes Netz haben - in Deutschland könnte man diese Handys nur ohne Internet nutzen.
Auf dem chinesischen Markt gibt es da ein wenig mehr funktionierende Modelle: Zum Beispiel das Lenovo A588T oder VKworld T2 - beide eher günstige Einsteigermodelle, die nicht ganz so gut ausgestattet sind.
Zur Oberklasse gehört das Gionee W909 - dies gefällt mir aber wegen dem großen Außendisplay nicht, denn dadurch sieht es wie ein normales Smartphone aus (zumindest wenn es geschlossen ist).
Das einzige Klapphandy mit Android, das offiziell für den deutschen Markt vorgesehen war, ist das LG Wine Smart H410 - allerdings ist das meistens ausverkauft und ist auch eher ein einfaches Einsteigermodell - dafür gibt es hier keine Schwierigkeiten mit dem Zoll, nachträglich installierten Google oder anderen Problemen.


Fazit:
Der Smartphonemarkt ist optisch extrem langweilig... wer was optisch alternatives haben möchte und nicht auf moderne Technik verzichten möchte, der hat keine besonders große Auswahl. Das einzige Klapphandy was für mich in Frage kam, war das Samsung Galaxy Folder 2 G1600 und ich bin damit sehr glücklich :)

Samstag, 18. März 2017

Alternativen zu DVB-T Fernsehen

In einigen Tagen (am 31.03.2017) wird das DVB-T Signal abgeschaltet - sämtliche DVB-T Geräte werden somit ein Fall für den Müll!
Wer bis dahin kostenlos Fernsehen mit DVB-T geschaut hat, der muß sich jetzt schleunigst eine Alternative suchen... hier stelle ich einige vor:

1. DVB-T2:
Der logischste Schritt wäre, das alte Gerät durch den Nachfolger DVB-T2 zu ersetzen. So ein DVB-T2-Receiver kostet ab ca. 35 Euro. Aber es gibt einen dicken Haken: Es ist nicht mehr kostenlos! Nur die öffentlichrechtlichen Sender (ARD, ZDF, Dritte, Neo, Info,...) sind weiterhin kostenlos, für die privaten Sender (Sat1, RTL, Prosieben,...) werden ab dem 01.07.2017 jährlich und pro Gerät 69 Euro fällig!

2. DVB-S/DVB-S2 (Satellit): 
Ein Set aus Satellitenschüssel, Receiver und Zubehör bekommt man im ab rund 50 Euro. Der Empfang ist komplett kostenlos. Allerdings empfängt man die privaten Sender "nur" in SD-Qualität - HD kostet hier Aufpreis. Wem die SD-Qualität bei DVB-T aber schon reichte, der wird mit der Satellitenschüssel glücklich! Zumal viele Sender kostenlos in HD senden.
Aber auch hier ein Haken: Als Mieter darf man oft keine Satellitenschüssel montieren. Hier könnte man sich aber vielleicht mal mit den anderen Mietern und dem Vermieter zusammensetzen und gemeinsam darüber nachdenken, ob sich eine Gemeinschaftssatellitenschüssel lohnen würde.
Es gibt aber auch Flachsatellitenschüsseln, die optisch nicht so auffällig sind und die man etwas versteckt auf den Balkon stellen könnte ;)

3. DVB-C/DVB-C2 (Kabel): 
Kabelfernsehen ist praktisch, weil man keine Schüssel benötigt und in den meisten Fällen braucht man nicht mal einen Receiver (gibts aber auch schon ab 40 Euro), weil so ziemlich jeder Fernseher mit Kabel umgehen kann.
Kabelfernsehen gibts bei z.B. Unitymedia ab 25 Euro im Monat - dafür sind aber auch viele private Sender in HD. Günstiger wird es, wenn man auch den Telefon- und Internetanschluß bei Unitymedia machen lässt - das Gesamtpaket kostet dann rund 50 Euro im Monat.

4. IPTV/Internetstreaming:
Man kann auch per Internet Fernsehen schauen und das funktioniert auch wie gewohnt am Fernseher. Der bekannteste Anbieter dafür ist wohl die Telekom, die das Gesamtpaket (also mit Internet und Telefon) für 45 Euro monatlich anbietet.


Fazit:
Am günstigsten ist auf jeden Fall die Satellitenschüssel, die keine monatlichen Kosten verursacht.
Darf oder möchte man keine Sat-Schüssel aufhängen, kommt es darauf an, wie viele Fernseher man in seinem Haushalt hat: Bei einem Fernseher ist DVB-T2 mit umgerechnet 5,75 Euro pro Monat am günstigsten. Bei zwei oder mehr Fernsehern ist ein Komplettangebot bestehend aus Internet und Fernsehen oft günstiger.
Entscheidet man sich für Kabelfernsehen oder IPTV, dann sollte man möglichst genau die Preise vergleichen (am besten auf einer Tarif-Vergleichs-Seite): Die Telekom ist gar nicht so teuer, wie es oft angenommen wird, aber auch Vodafone und 1&1 bieten günstige Komplettangebote an.


Hier auf die Schnelle DSL samt Fernsehen vergleichen

Donnerstag, 2. Februar 2017

Virtual Reality - Und plötzlich ist alles andere uninteressant...

Es ist bei mir wie mit den Autos: Bis vor kurzem habe ich noch möglichst alle Autosendungen ganz interessiert angeschaut... Inzwischen interessiere ich mich aber nur noch für Elektroautos und Hybride, was alle anderen Autos für mich uninteressant macht. Aus drei kompletten Autosendungen finde ich dann nur noch einen einzelnen Beitrag interessant, wenn es dabei ausnahmsweise mal um E-Mobilität geht. V8 Biturbo? Stinkediesel? Downsizing? Laaaaaangweilig!! Da schau ich mir lieber auf Youtube Berichte über einen Tesla oder BMW 225xe an.

Und ganz genau so ergeht es mir aktuell mit Computer- bzw. Konsolenspielen!

Ein Atari 1040 STF (1 MB RAM und 8 MHz)
Bildquelle: Atari Prospekt

Schon als kleines Kind hab ich auf dem Atari 1040 STF und dem SEGA Master System gezockt :)
Später gab ich mein ganzes Taschengeld für gute PCs aus, mit denen man ordentlich zocken konnte - zum Beispiel auf LAN-Partys. Das ging so Jahre weiter...
Aktuell besitze ich einen PC und dazu noch einen New Nintendo 3DS XL.


Jetzt habe ich mir allerdings noch eine Playstation 4 Pro samt VR Headset gekauft (die Kosten rechnete ich bereits hier vor)... :D
Ich habe die virtuelle Welt zuvor schon mal mit einer arg billigen VR Brille fürs Handy ausprobiert:
Ja, man bekommt davon dann schon mal nen kleinen Eindruck, aber das ist mit einer vernünftigen VR Brille überhaupt nicht zu vergleichen!
Die momentan beste VR Brille ist aktuell die HTC Vive (PC), knapp gefolgt von der Oculus Rift (PC), dann kommt die schwächere, aber verhältnismäßig günstige Playstation VR und dann mit einem riesen Abstand die vielen Handy-VR-Brillen (wovon die Samsung Gear VR wohl die Beste ist).

Nun aber zur Playstation VR:
Wenn man die virtuelle Realität nicht selbst ausprobiert hat, dann kann man das echt nur schwer verstehen.
Bei jedem bisherigen Spiel sitzt man vor dem PC oder vor der Konsole, auf jeden Fall vor einem Monitor: die reale Welt und die Spielewelt sind ganz eindeutig voneinander getrennt.
Bei der virtuellen Realität schlüpft man aber in das Spiel hinein und so wird die virtuelle Welt mit der realen Welt vermischt. Der menschliche Körper lässt sich ja ganz leicht täuschen, so daß man wirklich das Gefühl hat, in dieser virtuellen Welt zu sein - ein Gefühl das man eben nicht so einfach erklären kann, sondern selbst erleben muß. Man steuert auch keine Figur mit der Maus oder dem Controller, man ist selbst die Figur!

Vor lauter Spielfreude hab ich ein Doppelkinn bekommen ;)

Bei "Until Dawn: Rush of Blood" hat man tatsächlich das Gefühl in einer Horror-Achterbahn zu sitzen. Man erschrickt sich, man bekommt ne Gänsehaut, man ist einfach voll im Spiel drin! Es kribbelt sogar ein wenig, wenn es mit der Achterbahn schnell bergab geht!
Ohne die VR-Komponente hätte dieses Spiel gar keinen Sinn für mich! Einfach so am PC würde mir dieses Spiel wahrscheinlich gar keinen Spaß machen.

Das gilt auch für mein aktuelles Lieblingsspiel "Werewolves Within"!
Kurz erklärt: Jeder Spieler hat eine spezielle Rolle, manche Spieler sind insgeheim Werwölfe. Die echten Bürger müssen herausfinden, welche Bürger in Wirklichkeit Werwölfe sind und dafür haben sie nur wenige Hilfsmittel. Man redet sehr viel miteinander, die einen lügen, die anderen versuchen die Wahrheit heraus zu finden. Am Ende der Runde wird gewählt wer sterben muß... Stirbt ein Werwolf, gewinnen die Bürger, stirbt ein Bürger, gewinnen die Werwölfe (und ein paar andere Möglichkeiten, was aber den Rahmen sprengen würde).
Die Grafik ist eher altbacken im Comic-Stil und man sitzt nur am Lagerfeuer und redet mit anderen Spielern. Ohne VR wäre ich niemals auf die Idee gekommen mir dieses Spiel zu holen! Es hört sich auch nicht sehr spektakulär an... Aber wenn man in die VR-Welt eintaucht, dann stört einen die Grafik nicht mehr. Man sieht Leute vor sich, mit denen man sich unterhält - das wirkt einfach unfassbar realistisch und genau das macht das Spiel aus!
Man spielt also nicht irgendein Spiel mit einer unspektakulären, einfachen Grafik, sondern man sitzt am Lagerfeuer, redet mit echten Menschen und hat einfach richtig viel Spaß! Ein Gefühl das man einfach nicht beschreiben kann - VR muß man ausprobieren!

Werewolves Within Gameplay (beliebiges Beispiel)

Bis vor kurzem gab es für die PSVR eher nur "Spielchen" statt richtige Spiele. Die zwei genannten Spiele "Until Dawn: Rush of Blood" und "Werewolves Within" sind da gute Beispiele: Sie sind entweder sehr kurz gehalten, einfach gestrickt, oder beides zusammen. Preislich sind diese Spiele daher auch vergleichsweise günstig.
Das erste "große und richtige" Spiel kam jetzt mit "Resident Evil 7 Biohazard" auf den Markt und es hat eingeschlagen wie eine Bombe (ich habe es NOCH nicht). Resident Evil hat mich noch nie gereizt, was sich aber jetzt mit der VR-Technik geändert hat - ich werde mir das Spiel auch zeitnah zulegen, wenn ich mal mehr Zeit zum zocken habe.
Um die Immersion (das Gefühl wirklich im Spiel zu sein) noch weiter zu steigern, gibt es extra zum Spiel noch eine "4D Duftkerze" die nach Moder und Blut riechen soll - da diese Kerze ausverkauft ist, gehe ich mal von einem großen Erfolg aus.

Spiele die ich vorher uninteressant gefunden hätte, finde ich dank VR plötzlich interessant, dafür finde ich Spiele ohne VR inzwischen uninteressant, die ich früher noch interessant fand.
Seit ich die Playstation VR habe, habe ich nicht eine Minute mehr am PC gespielt! Und was Neuerscheinungen oder Sonderangebote angeht: Kein VR, keine Interesse!
Ich freue mich riesig auf "Farpoint"! Ein Egoshooter, der auf einem fremden Planeten spielt. Das reine VR-Spiel erscheint im März oder Mai 2017 und es gibt einen speziellen Gun-Controller zum Spiel dazu. Lange her, daß ich mich auf ein neues Spiel so gefreut habe... ich glaub das war zuletzt bei Half-Life 2 der Fall :D

Böse Zungen behaupten, Sonys Playstion VR wäre ein Flop... Was ich mir jedoch kaum vorstellen kann, wenn man bedenkt, daß mehr PSVR als Oculus Rift und HTC Vive zusammen verkauft wurden und es bis heute Lieferschwierigkeiten gibt, weil die PSVR andauernd ausverkauft ist. Es fehlen halt noch "fette" Spiele, aber mit "Resident Evil 7" ist jetzt ein Anfang gemacht... es folgen die nächsten Monate noch einige große Titel (wie z.B. "Star Trek Bridge Crew" oder das bereits erwähnte "Farpoint")!
Die PSVR ist sicherlich kein Flop - im Gegenteil: Das wird jetzt erst so richtig los gehen! Und ich bin voller Freude mit dabei :) Und sobald diese Technik für den PC erschwinglicher geworden ist, werde ich mir auch einen PC mit VR-Brille holen!

Wen interessieren denn da noch "normale" Spiele?

Mittwoch, 7. Dezember 2016

My Best Veggie - "Vegetarische Lasagne" von Lidl

Ich hab mal wieder ein vegetarisches Fertiggericht von Lidl - natürlich wieder 30% günstiger ;)
Es handelt sich um die vegetarische Lasagne mit Soja-Bolognese auf Basis von Sojabohnen. 400 Gramm für regulär 1,99 Euro.

Sieht auf der Verpackung ganz appetitlich aus... 

Zutaten, Zubereitung und Nährstoffe (zum Vergrößern bitte anklicken)

Nach 4:30 Minuten war die vegetarische Lasagne fertig und sah irgendwie überhaupt nicht wie auf der Verpackung aus:

 Bah :(

Natürlich sieht ein Fertiggericht nie wie auf der Verpackung aus, das ist mir schon klar! Aber so ein trostloser Haufen ist mir selten untergekommen! Ja, es sieht schon sehr unappetitlich aus!

Von allen Lasagne-Fertiggerichten, die ich je gegessen habe (die meisten mit Fleisch), ist diese hier mit Abstand die schlechteste!
Die optische Erscheinung ist mangelhaft und auch der Geschmack ist schlecht! Das liegt dabei nicht mal an der vegetarischen Soja-Komponente, sondern viel mehr an der geschmacklosen, gar trostlosen Sauce, die einen ganz merkwürdigen Nachgeschmack hat - schwer zu beschreiben :(


Fazit:
Ganz, ganz schlimme Lasagne! Hätte man die normale Lidl-Fertig-Lasagne genommen und bei der einfach das Hackfleisch durch Soja ersetzt, dann wäre das ne super Fertig-Lasagne geworden! Aber mit diesem völlig anderen Rezept schmeckt die vegetarische Lasagne überhaupt nicht!

Mein Tipp: Besser selbst kochen ;) Man nimmt ein normales Lasagne-Rezept und ersetzt das Hackfleisch ganz einfach durch Soja Granulat von Vantastic Foods!

Sonntag, 13. November 2016

O2 Free im Test - reicht 1 Mbit/s?

Ich nutze unterwegs sehr viel das Notebook und Tablet und das Internet dafür liefert mein Handy per WLAN. Aktuell habe ich einen Tarif von 1&1 im E-Plus-Netz mit 10 GB Internetvolumen, Telefon- und SMS-Flatrate für zusammen 40 Euro.
Die 10 GB reichen meistens nicht ganz bis zum Monatsende (obwohl ich auf lange Videos und große Updates bereits verzichte), dann wird auf 64 kbit/s gedrosselt - eine Geschwindigkeit, womit man wirklich rein gar nichts anfangen kann! Einfache Internetseiten auf dem Notebook brauchen dann schon mal bis zu 10 Minuten zum laden (oder laden einfach gar nicht mehr) und selbst Whatsapp auf dem Handy läuft damit unzuverlässig.

Jetzt gibt es etwas Neues: O2 Free mit "unendlich Internet"
Natürlich gibt es dort auch einen kleinen Haken: Ist das Volumen aufgebraucht (je nach Tarif 1 bis 8 GB), wird zwar auch die Geschwindigkeit gedrosselt, allerdings nur auf 1 Mbit/s - das ist immerhin das 16fache von den üblichen 64 kbit/s!

Für mich ist der kleinste Tarif interessant: O2 Free S mit 1 GB Volumen, Telefon- und SMS-Flatrate für 30 Euro ohne Mindestvertragslaufzeit (mit 24 Monaten Vertragslaufzeit wären es 25 Euro pro Monat).
Der eine Gigabyte ist bei mir nach rund 2 Tagen aufgebraucht... aber dann wird es interessant: Reicht die Geschwindigkeit von 1 Mbit/s für mein Surfverhalten am Notebook? Wenn ja, dann brauch ich mir nie wieder Gedanken um das Volumen zu machen und ich könnte endlich einfach so Updates machen, Programme herunter laden, Youtube, Internetradio oder andere Streamingdienste nutzen, ohne mich am Ende des Monats mit 64 kbit/s rumärgern zu müssen.

Als erstes hab ich mal die Geschwindigkeit meines aktuellen Tarifes (1&1 im E-Plus Netz) getestet:


Nicht spektakulär schnell, aber für mobile Zwecke vollkommen ausreichend! Ich hatte damit nie irgendwelche Problem.

Jetzt der neue O2-Tarif noch ohne Drosselung:


Dazu muß ich aber noch sagen, daß ich vor Ort kein LTE zur Verfügung habe! Die 14 Mbit/s sind hier also völlig normal und gut. Interessant ist, daß der Upload mit 6,49 Mbit/s bei O2 etwa 5,3 mal so schnell ist wie bei 1&1.

Ich habe den einen Gigabyte, der mir als schnelles Volumen zur Verfügung steht, dann mal zügig aufgebraucht und dann einen Speedcheck mit der Drosselung durchgeführt:


Ich bin wirklich äußerst positiv überrascht, daß der eine Mbit/s tatsächlich nahezu erreicht wird! Ich hätte eher damit gerechnet, daß vielleicht nur 0,7 Mbit/s ankommen. Ebenso positiv: Der Upload mit rund 1 Mbit/s ist etwa so schnell wie der ungedrosselte Upload bei 1&1.


Nun ein paar subjektive Geschwindigkeitstests:

Surfen auf dem Handy: Apps wie "Facebook" oder "Spiegel Online" laden schon etwas langsamer als vorher, aber es dauert nicht unangenehm lange. Das gleiche gilt für den Browser: Seiten haben sich nach 5-10 Sekunden aufgebaut, je nach Umfang. Das ist für mein Empfinden absolut OK!

Internetseiten auf dem Notebook: Das ist wie auf dem Handy... Die Seiten brauchen zwar etwas länger, aber nicht unangenehm lange. Beispiel Spiegel Online: Nach 10 Sekunden ist alles wichtige geladen, nur die völlig überladene Werbung braucht dann schon mal 30 Sekunden zum laden, oder gar länger. Die Startseite von Web.de braucht nur wenige Sekunden bis man sich einloggen kann, oder 15-20 Sekunden bis die gesamte Seite mit Bildern geladen hat.

Musikstreaming: Das Streaming bei Deezer funktioniert absolut problemfrei und sehr schnell ohne Verzögerung! Das gleiche gilt auch für alle möglichen Webradios. Allerdings kann es ab und zu mal ruckeln, wenn man nebenbei noch viele aufwändige Seiten lädt. "Normales" surfen nebenbei ist aber problemlos möglich.

Videostreaming: HD Videos in 720p oder höher kann man auf jeden Fall vergessen! Das macht aber nichts, da Videos in 480p auf einem 17 Zoll Notebook immer noch ganz gut aussehen... Allerdings laufen diese (zum Beispiel auf Youtube) manchmal nicht flüssig - vielleicht weil manchmal das Notebook irgendwelche Daten im Hintergrund lädt?
360p läuft problemloser, sieht aber natürlich nicht so gut wie 480p aus!
480p kann man gut schauen, wenn man das Video am Anfang erst mal pausiert und den Puffer laden lässt, falls es mal haken sollte. 
Die Streams bei Amazon Video laufen in SD-Qualität problemlos, HD ist auch dort nicht möglich. SD-Qualität ist bis 17 Zoll Bildschirmgröße aber durchaus akzeptabel!


Fazit:
Hab ich lieber schnelles Internet mit Begrenzung, oder mäßig schnelles Internet ohne Ende? Ganz klar: mäßig schnell ohne Ende!
Anfangs ist es mir noch aufgefallen, daß ich mit 1 Mbit/s statt mit 14 Mbit/s unterwegs bin... inzwischen nutze ich den Vertrag jedoch drei Wochen und ich muß sagen, daß es mich überhaupt nicht stört! Beim laden von Internetseiten braucht er zwar bissl länger, aber das fällt keinesfalls negativ auf!
Videos schaue in 480p und ich lasse den Player anfangs ein wenig pausieren, daß er genug Videomaterial in den Puffer laden kann.
Dafür muß ich mich nie wieder mit völlig unbrauchbaren Drosselungen mit 64 kbit/s herum schlagen.
Große Updates und Downloads mache ich aber trotzdem noch daheim im WLAN, weil es mit 1 Mbit/s doch etwas sehr lange dauern kann. Kleine Sicherheitsupdates gehen damit aber auch akzeptabel schnell.
In den ersten drei Wochen habe ich knapp 13 GB verbraucht - es lohnt sich also auf jeden Fall und als netter Nebeneffekt ist der Tarif sogar 10 Euro günstiger als mein alter Tarif :) 



Dienstag, 25. Oktober 2016

Ganz ehrlich: viele Prepper sind Idioten!

Ich war einige Monate in mehreren Prepper-Facebook-Gruppen unterwegs und habe dort beobachtet, was das für Menschen sind.
Eins vorab: Ich möchte nicht behaupten, daß Prepping sinnlos wäre, oder daß alle Prepper Idioten wären! Nein, da sind auch viele vernünftige Menschen unterwegs, die das Prepping absolut ernst nehmen und das auch vernünftig durchführen, außerdem macht Prepping wirklich durchaus Sinn!
Aber die Idioten fallen wie immer am meisten auf, da sie am lautesten schreien und alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen, während die vernünftigen Prepper sich eher im Hintergrund aufhalten und Zurückhaltung üben.
Ich habe dort mitgelesen, mitdiskutiert und einiges hinterfragt. Auch habe ich an manchen Stellen Kritik geübt.


Was sind Prepper?
Zitat: "Prepper (abgeleitet von englisch: to be prepared, deutsch: bereit sein bzw. dem Pfadfinder­gruß: Be prepared, deutsch: Allzeit bereit) bezeichnet Personen, die sich mittels individueller Maßnahmen auf jedwede Art von Katastrophe vorbereiten: durch Einlagerung von Lebensmittelvorräten, die Errichtung von Schutzbauten oder Schutzvorrichtungen an bestehenden Gebäuden, das Vorhalten von Schutzkleidung, Werkzeug, Waffen und anderem. Dabei ist es unwichtig, durch welches Ereignis oder wann eine Katastrophe ausgelöst wird. Viele Themen der Prepper überschneiden sich mit denen der Survival-Szene." (Quelle Wikipedia)


Was für Leute werden Prepper?
Wenn man sich die Facebook-Profile einiger "auffälliger" Prepper genauer anschaut, dann erkennt man ein Muster: Die Schulbildung ist oft sehr gering, die Rechtschreibung*) entsprechend unter aller Sau (ausländische Mitbürger und Leute mit Schreibschwäche mal außen vor), die Personen verherrlichen Gewalt, sind Waffen-Freaks und zeigen auch noch oft ihre offensichtliche, rechtsradikale Einstellung (die in den Gruppen übrigens gerne toleriert wird)! Diese Leute entdeckten irgendwann das Prepping und dachten sich dabei: "Oh cool, die haben alle Messer, Äxte und andere Waffen, bereiten sich auf Kriege und Katastrophen vor... da mach ich doch mal mit, das wird ein riesen Spaß!"
Diese Leute kaufen sich dann Taschenmesser, machen einen mittelgroßen Einkauf bei Aldi, ziehen sich einen Flecktarn-Anzug an, lassen sich damit im Wald fotografieren und halten sich dann für professionelle Prepper!
Wer so gut vorbereitet ist, ist dann sehr enttäuscht, wenn gar nichts passiert:


Natürlich trifft das nicht auf alle Prepper zu! Ich meine damit nur die "auffälligen" Prepper, wie ich sie im restlichen Text noch beschreibe.
Die "vernünftigen" Prepper sind Prepper, weil sie für den Katastrophenfall vorbereitet sein wollen (das ist eine durchaus kluge Entscheidung) und nicht weil das "cool" ist oder die andere Leute damit beeindrucken wollen. 

*) Zur Rechtschreibung noch mal, weil das viele wohl missverstehen:
Ich habe nicht grundsätzlich ein Problem mit Rechtschreibfehlern und ich bin kein "Grammatik-Nazi" ;) Aber wenn da einer ankommt, sein Profil voll mit rechtsradikalen Scheiss, fühlt sich schrecklich intelligent, allen anderen weit überlegen und bekommt dann nicht einen kurzen Satz fehlerfrei hin, DANN ist das so ein Fall den ich bemängle!


Notwendige Vorbereitung oder "gehypter Lifestyle"? 
Es ist absolut sinnvoll einen Vorrat zu haben, das wird ja auch von der Bundesregierung empfohlen. Prepper gehen da ein ganzes Stück weiter und bereitet sich sehr ausgiebig auf eine eventuelle Katastrophe vor. Auch nicht verkehrt! Es gibt aber Leute, die sehen das als Hype oder Lifestyle und richten ihr ganzes Leben danach. Hier ein krasses Beispiel dafür:


Wer es als Zwiespalt sieht und überlegen muß, ob er/sie 100 Euro für die Kinder ausgibt oder doch lieber fürs Prepping, der hat doch ein starkes Problem!
Auch andere rücken das Prepping in den absoluten Mittelpunkt ihres Lebens und zeigen jedem immer und überall, daß sie Prepper sind - oft auf eine sehr hochnäsige Art und Weise: Leute die sich nicht vorbereiten, die sind dumm!
Mein Tipp an die Prepper:
Vorsorge ist gut und schön, aber lebt Euer Leben, habt Spaß daran und lasst es nicht auf Grund von Weltuntergangszenarien versauen!


Feuer machen...
...ist ein sehr, sehr häufiges Thema in den Prepper-Gruppen. Dazu gibt es immer wieder Fragen und Tipps, die immer wieder auf Feuersteine hinaus laufen.
Beliebt sind zum Beispiel Feuerstahle für rund 12 Euro, oder spezielle Armbänder für unter einen Euro die jedoch wenig taugen. Einer hat sich sogar beim Schmied eine Gürtelschnalle mit integrierten Feuerstein herstellen lassen - Preis unbekannt, aber sicherlich nicht billig.
Es gibt dann lange Diskussionen über spezielle Feuersteine/Feuerstahle und deren Anwendung, die nicht immer einfach ist.
Zum Thema Feuer hatte ich dann eine ganz verrückte Idee: Feuerzeuge oder Streichhölzer! Billig, klein und leicht zu verwenden!
Meine verrückte Idee kam bei den Preppern aber leider nicht sehr gut an, ich wurde einfach ignoriert... :D
Und dann hat noch jemand dieses tolle Video gepostet:


Was für verrückte Freaks tragen schon ein Feuerzeug oder Streichhölzer mit sich herum? Verrückt! Aber Stahlwolle und einen 9 Volt Block hat man schließlich immer bei sich! Prima Ersatz, wenn der Feuerstahl mal verlegt wurde.
An anderer Stelle wurde diskutiert, was man jetzt schon mal bevorraten sollte, um es später als Tauschmittel einsetzen zu können... ratet mal was da recht häufig als nützliches Tauschmittel genannt wurde: Feuerzeuge!
Die Ironie muß man sich mal vors Auge führen: Da sitzt der Prepper im Wald und versucht seit 20 Minuten ein Feuer mit seinem Feuerstahl zu entfachen und hat in seinem Rucksack 50 Feuerzeuge als Tauschmittel :D
Mein Tipp an die Prepper:
Feuer macht man mit einem Feuerzeug!
Wenn es um Langlebigkeit und Zuverlässigkeit geht, dann sollte man sich natürlich keinen Schrott, sondern ein vernünftiges Feuerzeug holen: zum Beispiel ein Zippo mit entsprechenden Zubehör. Auch das nimmt wenig Platz weg und ist in der Not sehr hilfreich. Sollte das aus irgendwelchen Gründen nicht funktionieren, dann kann man immer noch auch Plan B zurück greifen ;)  

Es gibt viele Möglichkeiten ein Feuer zu machen: 
Ein Feuerzeug ist wohl die einfachste Möglichkeit


Pistolen und Gewehre:
Das Thema Selbstverteidigung ist bei Preppern groß und oft geht es auch um Schusswaffen wie Pistolen/Revolver und Gewehre. Als Jäger oder Sportschütze kommt man in Deutschland tatsächlich recht einfach an so eine Waffe - nichts ungewöhnliches!
Manche haben jedoch eine sehr ausgeprägte Phantasie: Einer behauptete, er würde im Wachschutz arbeiten und hätte so jeder Zeit zugriff auf "seine" Dienstwaffe.
Tja, da ich selber im Wachschutz arbeite und mich generell mit den Gesetzen rund um Waffen einigermaßen gut auskenne, weiß ich, daß es eben nicht so ist! Ein Wachschutzmitarbeiter darf die Waffe (die dem Arbeitgeber gehört) ausschließlich für den Dienst benutzen!
Der Prepper, der dies behauptete, hat sich ironischer weise noch selbst über Leute aufgeregt, die das Prepping nicht ernst nehmen, nur dumm rumalbern und Träumer sind :D
Mein Tipp an die Prepper:
Es ist recht einfach legal an Schusswaffen zu kommen (wenn man nicht grad vorbestraft ist), aber so einfach, wie sich das manche vorstellen, ist es dann doch nicht ;)


Eigene Destille zur Herstellung von Treibstoff:
Da hatte jemand die super Idee, daß man ja eine kleine Destille benutzen könnte, um aus Essensresten wertvollen Treibstoff zu gewinnen. Da "Essensreste" in Katastrophenfällen eher wenige anfallen, da Essen generell knapp ist, kam jemand auf die Idee, Wein in Tetrapaks zu bunkern, um dann daraus Treibstoff destillieren zu können! Genial! Das läuft dann so ab:
Man bunkert im Keller 100 Liter Wein in Tetrapaks - kostenpunkt ca. 70 Euro.
Dazu stellt man sich eine Destille für rund 150 Euro.
In die Destille passen 500 ml Wein und mit etwas Geschick bekommt man daraus ca. 50 ml Treibstoff. Dafür werden mehrere Arbeitsdurchgänge benötigt, damit der Treibstoff wirklich genug Alkohol hat (mindestens 80%). Für 100 Liter benötigt man also mindestens 400 Durchgänge, was etwa 70 Stunden dauert.
Am Ende hat man 10 Liter Treibstoff und das nur für 220 Euro und 70 Arbeitsstunden! Und jetzt rechnen rechnet mal nach, was 10 Liter Benzin kosten und wie hoch da der Beschaffungs- und Lagerungsaufwand ist... Merkt Ihr was?
Mein Tipp an die Prepper:
Stellt Euch einfach nen 20 Liter Kanister Benzin in den Keller ;)


Diesen Screenshot lasse ich einfach mal ohne jede weitere Erklärung so stehen... Denkt einfach mal drüber nach!


Wasserstoff selbst herstellen:
Aus der Idee mit einer Destille Treibstoff herzustellen, entstand die Idee, Wasserstoff herzustellen! "Wasserstoff herstellen ist einfacher und preiswerter" war die Aussage.
Industriell gesehen ist es tatsächlich einfach, Wasserstoff herzustellen! Man braucht nur Wasser, ne Menge Strom und eine Fabrik ;) 
Wir sind jetzt aber beim Prepper in der Krisensituation: Idealerweise hat er eine Solaranlage auf dem Dach, von irgendwo her eine Anlage zur Herstellung von Wasserstoff, die Möglichkeit das Gas aufzufangen, in Hochdrucktanks zu pumpen und zu lagern. Alles wieder Dinge, die verdammt viel Geld kosten! 
Sollte irgendjemand tatsächlich die Möglichkeit haben, per Solarzellen Wasserstoff selbst herstellen zu können (was quasi unmöglich ist und dazu extrem gefährlich), dann dürften da pro sonnigen Tag vielleicht ein paar Gramm Wasserstoff zusammen kommen. Auf jeden Fall enthält das Endprodukt weniger Energie als man vorher reingesteckt hat - das ist einfache Physik! 
Man hat also mehrere Tage lang Wasserstoff hergestellt und hat nun etwa ein Kilo Wasserstoff... nun die große Preisfrage: Was zum Teufel macht man jetzt damit? Wer hatte denn je das dringende Verlangen nach Wasserstoff?
Mein Tipp an die Prepper:
Bevor Ihr 200.000 Euro in eine Fotovoltaik- und Wasserstoffanlage steckt, überlegt Euch erst mal, was Ihr überhaupt mit Wasserstoff anfangen wollt ;) 


Die Überlegenheit der Prepper in einer echten Situation - Teil 1
"Fataler Rohrbruch - Hunderttausende Berliner ohne Wasser:
Gegen Mitternacht ist im Nordosten Berlins ein Wasserrohr gebrochen - und das hatte Folgen: In mehreren Stadtteilen fiel nach dem Malheur die Versorgung mit frischem Wasser aus. (Spiegel online v. 13.09.16) … und jetzt? Lachen alle die Prepper aus?"
- Das hat ein Prepper stolz auf Facebook gepostet.
In den Kommentaren ging es dann darum, wie überlegen die Prepper in solchen Situationen sind und daß man zu unrecht "ausgelacht" wird.
Man hat als vorbildlicher Prepper ja schließlich einen großen Wasservorrat, auf den die "normalen Bürger" gerade in solchen Situationen neidisch blicken.
Zum Beispiel dieses Zitat aus den Kommentaren: "Genau, jetzt kommen dann alle so: Klingel : "Ähm, räusper, kannst Du mir mit Wasser aushelfen???.....Ach und Dein Hobby, weißt schon, das find ich echt super, bin auch schon lang am überlegen ob ich Dich mal frag ob Du mich einführen kannst.""
Nein, so weit kam es doch nicht, denn die Berliner waren gerade mal drei Stunden ohne Wasser, es ist niemand verdurstet, es brach keine Panik aus und es wurde auch nicht geplündert. Aber die Prepper sind stolz, daß sie diese dramatischen drei Stunden unversehrt überlebt haben ;)
Mein Tipp an die Prepper:
Einfach mal auf dem Teppich bleiben!


Die Überlegenheit der Prepper in einer echten Situation - Teil 2
Jetzt wird es echt knallhart!!! Da sind einige Prepper-Vollprofis auf der A33 unterwegs und geraten in einen Stau - Vollsperrung, es geht gar nichts mehr! Nach einer Stunde entschließen sich die professionellen Prepper aktiv zu werden: Sie steigen aus, gehen zum Kofferraum, holen dort ihr Notfallpaket raus, setzen sich auf die Autobahn vor ihr Auto und kochen sich einen Kaffee! Davon wird noch stolz ein Foto gepostet (welches ich leider nicht mehr habe).
Die Situation ist eigentlich total witzig, daß man sich in nem Stau draußen nen Kaffee kocht... Warum nicht? Aber die Tatsache, daß die Kaffee kochenden Prepper und die vielen Kommentatoren sich nur deswegen für was besseres halten, sich vollkommen überlegen vorkommen, meinen in "solchen Gefahrensituationen" besser ausgerüstet zu sein als der Rest der Bevölkerung, macht die ganze Aktion total lächerlich (im negativen Sinne).
Millionen Berufspendler sitzen täglich in teils riesigen Staus... und lassen sich das einfach ganz ohne "Notfallpaket" über sich ergehen - auch mit Kaffee im Thermobecher! Wir reden hier von einer Stunde!!
Mein Tipp an die Prepper:
Wenn Ihr aus ganz alltäglichen Situationen (mit denen Millionen Bürger tagtäglich problemlos klar kommen) "Gefahrensituationen" macht, dann macht Ihr Euch tatsächlich zur Lachnummer!


Die Überlegenheit der Prepper in einer echten Situation - Teil 3
Da hat ein Prepper ganz böse Aua gemacht: 


Mal ne dumme Frage: Welcher halbwegs normale Haushalt hat den kein Verbandszeug im Haushalt? Und selbst wenn nicht... Ich hab mir mal beim Teppich verlegen sehr böse ein Teppichmesser mit Hakenklinge in den Daumen gerammt. Sehr tief, sehr blutig... und nichts in der Wohnung, weil ich die grad für den Einzug renovierte. Ich hab mir dann einen Druckverband aus Klopapier und Klebeband gebastelt!
Wie dieser Prepper schon mit den ersten zwei Worten schrieb: "Normaler Unfall"! Warum muß man so was als Prepper an die große Glocke hängen? Aber die anderen Prepper waren natürlich begeistert und belohnten das Ganze mit vielen "Likes" und großer Bewunderung.
Mein Tipp an die Prepper: 
Ihr müsst nicht bei jedem Furz zeigen wie toll ihr seid, was ihr schon alles alleine könnt und dann auf viele "hast Du aber gut gemacht" hoffen. Erinnert mich an Kinder: "Schau mal Mama, ich habe mir das Pflaster ganz allein drauf gemacht!" - "Na das hast Du aber gut gemacht!"


Katastrophenfall Stromausfall!
Große Stromausfälle sind in Deutschland sehr selten - das liegt an der Infrastruktur hier. Die Kraftwerke sind alle miteinander verbunden, wenn ein Kraftwerk ausfällt, dann können die anderen Kraftwerke dies ausgleichen.
Probleme gibt es nur, wenn Umspannwerke oder mehrere Strommäste kaputt gehen.
Im Winter 2005 sind im Münsterland mehrere Strommästen wegen starken Schneefalls umgeknickt... die Folge waren 250.000 Leute ohne Strom und das zwei bis fünf Tage lang! Das ist etwa das schlimmste, was hier in Deutschland oder generell Europa passieren kann (abgesehen vom Kriegsfall, wenn gleich mehrere Kraftwerke ausfallen).
Die Sorge eines Preppers: "Wenn der Strom ausfällt, dann funktionieren die Kassen der Supermärkte nicht mehr. Deswegen kann man nichts mehr einkaufen und man sollte sich daheim einen großen Vorrat anlegen!"
Die Begründung ist irgendwie süß :D Könnte von einem Kind stammen... Tatsächlich kam das aber von einem erwachsenen Mann, einem selbsternannten "Profi-Prepper"!
Vorräte anlegen ist ja wirklich nicht verkehrt, aber die Begründung ist einfach toll!
Der Stromausfall im Münsterland zeigte jedoch: Es brach kein Chaos aus, es wurden nicht im großen Stil geplündert und es gab auch keine Toten!
Jeder normale Haushalt ohne Prepping-Hintergrund kann sich mindestens zwei Tage (die meisten sogar wesentlich länger) über Wasser halten und im Fall Münsterland hat die Feuerwehr und das THW große Hilfe geleistet. Zudem verfügten im Münsterland viele Geschäfte und Tankstellen über Notstromaggregate, so daß eben doch Lebensmittel und andere Waren normal verkauft werden konnten. Es mußte keiner verhungern oder verdursten!
Natürlich ist es nicht einfach oder angenehm bis zu fünf Tage ohne Strom da zu stehen... Aber so eine Katastrophe, wie sich das manche Prepper vorstellen, ist das dann auch wieder nicht.
Mein Tipp an die Prepper:
Nicht alles übermäßig dramatisieren! Man muß kein Profi-Prepper sein, um einen Stromausfall zu überleben - auch nicht, wenn er einige Tage andauert!

Teelichtofen:
Einen Teelichtofen kann man selbst recht einfach bauen - hier eine Videoanleitung:


Die Dinger funktionieren auch tatsächlich einigermaßen... aber natürlich geben die verhältnismäßig wenig Wärme ab. Um einen Raum damit vernünftig aufwärmen zu können, muß der Raum ziemlich klein und luftdicht sein. Und ganz genau da liegt die Gefahr! Durch die Kerzen wird der Sauerstoff im Raum verbrannt und man kann ersticken! Wirklich sehr, sehr gefährlich! Da hilft nur eine ständige Belüftung und damit ist die geringe Wärmeentwicklung der Teelichter schon wieder hinfällig. Hinzu kommt eine erhöhte Brandgefahr, die man auch bei Teelichtern nicht unterschätzen sollte.
Immer wieder werden die Teelichtöfen mit großer Begeisterung in den Prepper-Gruppen gepostet. Selbst wenn in den Kommentaren der Hinweis bezüglich den Gefahren gepostet wird, schreibt irgendwer direkt danach wieder "Oh toll, so was brauch ich auch!".

Mein Tipp an die Prepper:
Man kann einen Teelichtofen mit zwei Kerzen als lokale Wärmequelle gut nutzen, aber nehmt bitte nicht mehrere davon um einen ganzen Raum damit zu beheizen - ihr wollt im harten Überlebenskampf doch nicht an solchen popeligen Teelichtöfen sterben? Das ist bei vielen Flammen in einem geschlossenen Raum wahnsinnig gefährlich!

Preppen geht auch schön: Wenn Omi preppt, dann nur stilecht!


Essen gegen ein Grundstück tauschen:
Es fragte jemand, ob man ein Grundstück auch nach einem Krieg/Katastrophenfall behalten darf, wenn man es durch Tausch erworben hat.
Rechtlich gesehen nein: zum einen müssen solche Geschäft durch einen Notar beglaubigt werden und wenn man ein Grundstück mit einem Laib Brot kauft, dann ist das Ausbeutung einer Zwangslage und nach §138 BGB nicht zulässig! Legal ist das nur, wenn man keine Notsituation ausnutzt und ein Notar das ganze beglaubigt.
Meine Frage war, in welcher Situation denn solche Geschäft zustande kommen würden... die Antwort:
"Dann nehmen wir also das Beispiel, ich hab Unterkunft und Verpflegung aber keine Holzquelle, jemand hat einen Wald, sonst nichts... je nachdem wie man sich einigt könnte das Waldgrundstück (klein, Schnuckelig, nicht der Millionenwert,...) in meinen Besitz über gehen, dafür das ich ihn aufnehme oder einen Teil von meinem baumfreien Grund gebe oder wie auch immer..."
Klar! Wenn man Holz braucht, dann besorgt man sich eben nen Wald :D In so einer Situation würde jeder normale Mensch Waren oder Dienstleistungen gegen Holz tauschen, worauf der Waldbesitzer sicherlich eingehen würde. Aber ein Profi-Prepper will natürlich den ganzen Wald! Welcher Waldbesitzer würde denn auf so ein Geschäft eingehen? Würdet Ihr ein ganzes Grundstück tauschen, nur weil jemand etwas Holz braucht?
Mein Tipp an die Prepper:
Bevor ihr solche Fragen stellt, geht die Situation doch einfach mal im Kopf durch! Einfach mal völlig logisch und realitätsnah die Situation durchspielen... dann erübrigen sich solche Fragen ;)


Das Fluchtauto:
Ein echter Prepper hat natürlich ein "spezielles Fluchtauto"! In der Phantasie ist das ein speziell ausgebauter Geländewagen, der mit Pflanzenöl statt mit Diesel fährt und die richtigen Träumer erzählen was von "EMP sicheren Autos".
In der Realität posten die Prepper im besten Fall ihren Lada Niva/Taiga oder irgendwelche SUVs. Macht das einer, posten die anderen Prepper natürlich sofort stolz ihre Fluchtautos:


Ganz normale Autos und ein 50er Roller... Aber dicker Respekt und Daumen hoch! Ein Prepper mit Auto ist ja schon was ganz besonderes.
Mein Tipp an die Prepper:
Mit jedem Auto kann man flüchten - das macht aber nicht jedes Auto zum ultimativen Prepper-Fluchtmobil ;) 


Flüchtlingsgegner wollen flüchten!
Prepper horten nicht nur Vorräte daheim, nein, sie planen auch eine mögliche Flucht. Stufe eins ist eine Flucht in eine sicherere Gegend in der näheren Umgebung und Stufe zwei ist die Flucht komplett aus Deutschland heraus, wenn hier gar nichts mehr geht.
Interessant ist, wer da so alles von der Flucht aus Deutschland schreibt... zum Beispiel auch die bereits genannten rechtsradikalen Prepper! In ihren Profilen findet man die üblichen "Gefällt mir Angaben" wie zum Beispiel AfD, NPD, alles mögliche mit Reichskriegsflaggen, gegen den Bau von Moscheen und die aktuell übliche Hetze gegen Flüchtlinge!
Ist ja total logisch: Wenn man sich in Gefahr befindet, es in Deutschland nicht mehr sicher ist, dann verlässt man selbstverständlich das Land! Aber wehe andere tun das - das sind dann alles Idioten, Feiglinge und Schmarotzer!!
Mein Tipp an die Prepper:
Ach, da ist doch Hopfen und Malz verloren...


Flüchtlinge nehmen Preppern die Impfungen weg:
Wo wir grad beim Thema Flüchtlinge sind...  Da wollte sich ein Prepper impfen lassen und da war die Impfung doch tatsächlich grad nicht verfügbar! Er musste sich einige Wochen gedulden...
Andere Prepper hatten schnell die Begründung, warum es keine Impfung gab:
Die Flüchtlinge werden alle geimpft, deswegen gibt es für "uns" keine mehr!
Als die Diskussion gerade richtig los ging, die ersten Prepper ordentlich gegen Flüchtlinge hetzen wollten, wurde dieser Teil der Diskussion tatsächlich gelöscht! Daher habe ich auch leider keinen Screenshot davon. Keine Ahnung wer es gelöscht hat (User, Admin oder Mod), aber das war mal einer der wenigen positiven Momenten!


Voll verarscht!
Ich wollte mal sehen, wie die Prepper auf einen völlig lächerlichen "Vorrat" reagieren würden und so postete ich ganz stolz einen Sechserpack Wasser:
Es dauerte nur wenige Minuten, da bekam mein Post bereits einigte Likes und der erste Kommentar war ein ernst gemeinter Rat: "Lass dir doch z.B. zehn solcher Wasserträger durch den z.B. Rewe Lieferservice liefern."
Es folgten weitere Kommentare und eine Diskussion, wie lange wohl sechs Flaschen Wasser reichen würden - alles total ernst! Ja, mein absolut lächerliche Post wurde von den meisten Leuten ernst genommen!
Es dauerte aber auch nicht lange und der erste Prepper hat die Ironie erkannt: "Soll ich jetzt meine Tüte Flips fotografieren und hier reinstellen als Krisenvorsorge oder war das schon Ironie mit dem Wasser?" Herzlichen Glückwunsch, auch an die über 60 Leute, die diesen Kommentar mit "gefällt mir" markiert haben, was zeigt, daß sicherlich nicht alle Prepper Idioten sind! 

Auch er hat es erkannt! Der Kommentar da drunter... naja ;)

Die, die den Witz erkannt haben, haben sich schriftlich sehr zurück gehalten - das zeigt mal wieder, daß vor allem dummen Menschen sich häufig in den Vordergrund stellen müssen und daß sich intelligente Menschen meistens eher zurück halten. 
Neben einer Diskussion, ob dieser Wasservorrat nun für zwei oder doch für fünf Tage ausreicht, wurde auch mal wieder darüber diskutiert, wie giftig PET-Flaschen sind und es wurde über das Pfand geschimpft. 
Auf die Leute, die diese Verarsche verstanden haben, wurde gar nicht eingegangen! 
Ich wollte eigentlich noch meinen ganz normalen Küchenschrank fotografieren und den als Prepper-Vorratsschrank präsentieren, allerdings hat dann jemand sein halb leeres Schränkchen mit seinem 40 Euro Wochenendeinkauf präsentiert... Für einen mittellosen Junggesellen mag das ein ordentlicher Vorrat sein, aber jede halbwegs normale Hausfrau oder Hausmann hat selbstverständlich einen größeren Vorrat ohne sich gleich "Prepper" zu schimpfen!
Mein Tipp an die Prepper:
Es ist normal daheim ein paar kleine Vorräte zu haben! Ein Sechserpack Wasser und ein halb gefülltes Küchenregel ist kein ultimativer Prepper-Vorrat! 


Taktischer Vorteil am Türspion:
Das hat jemand ganz stolz gepostet:


Ja, ein digitaler Türspion ist jetzt erst mal gar nicht schlecht, er bietet einige Vorteile: Man erkennt mehr als durch einen normalen Türspion und man kann auch Bilder oder Videos abspeichern. Also für die Haussicherheit gar nicht mal so schlecht!
Die Frage ist aber, in wie fern so etwas für einen Prepper interessant wäre. Ich fragte nach: "Wenn mal der Strom ausfällt, dann sieht man wie viele Plünderer die Treppe hoch kommen!" und "Die (versteckte) Kamera schreckt Diebe ab!"
Aber natürlich! Man erlebt es ja bei jedem Stromausfall: Es ist dunkel, keine elektrischen Geräte funktionieren mehr (außer die Batterie betriebenen, wie der digitale Türspion) und man weiß einfach nicht wie viele Plünderer da gerade die Treppe hoch kommen! Der gut vorbereitete Prepper ist dank des digitalen Türspions natürlich bestens informiert: "Ah, da kommen grad fünf Plünderer!".
Man kann sich ein Foto der Plünderer auch per MMS zuschicken lassen (je nach Modell)!
Daß die versteckte Kamera Diebe abschreckt, ist natürlich auch völlig logisch ;) 
Ich wollte noch nachfragen was man als Prepper denn nun wirklich für Vorteile damit hat, aber leider wurde ich dann nur noch wild beschimpft... :D 
Ein anderer Prepper hatte dann noch eine Idee, was man mit dem digitalen Türspion machen könnte:


Das Thema Feuer hatten wir ja schon mal ^^ In der eigenen Wohnung hat man natürlich kein Feuerzeug und keine Streichhölzer, aber braucht man ja auch nicht: Man rammt einfach ein Messer in den digitalen Türspion und schon hat man Feuer! Hahaha :D Soll ich darauf jetzt wirklich ernsthaft eingehen?


Mein Tipp an die Prepper:
Man muß ich nicht jeden Furz in den Prepper-Gruppen posten! Ein digitaler Türspion hat genau so wenig mit Prepping zu tun wie ein 30 Euro Aldi Einkauf oder ein Six-Pack-Wasser!
Und mein Tipp speziell an diesen Prepper:
Statt Geld für einen nutzlosen, digitalen Türspion auszugeben, solltest Du vielleicht mal Geld in die Verstärkung der Wohnungstür investieren! Zum Beispiel mit so einem Panzerriegel von ABUS. Was nützt es Dir, wenn Du die Plünderer kommen siehst und diese mit einem Tritt Deine dünne Wohnungstür eintreten?



Fazit:
Die Zeit in den Prepper-Gruppen auf Facebook war echt anstrengend! Die Gruppen sind voll mit klugscheißenden Idioten und auch Rechtsradikalen, die schnell sehr aggressiv werden. Gesprächspartner, mit denen man sich vernünftig unterhalten kann, findet man eher selten. Meistens wollen die Leute nur zeigen, wie gut und überlegen sie doch sind und reden dabei andere möglichst schlecht. Zur Dummheit gesellt sich also gerne auch noch Überheblichkeit, mit mehr oder weniger Rassismus als Beilage.

Die Prepper-Gruppen auf Facebook sind in erster Linie sehr unterhaltsam, weil sich einige Prepper gewaltig zum Affen machen.
Die "echten" Prepper sollten vielleicht mal darauf achten, wen sie so alles in Kreisen dulden... Idioten und Rechtsradikale lassen die Prepper in keinem guten Licht dastehen - was ich hier wohl ganz gut darstellen konnte.

Aber es gibt natürlich auch vernünftige Prepper, wie ich zu Anfang bereits schrieb! Nicht jeder Prepper ist ein paranoider Idiot oder rechtsradikaler Waffenliebhaber...


Sollte ich noch mal was schönes in den Prepper-Gruppen finden (davon gehe ich mal fest aus), werde ich das hier noch nachträglich veröffentlichen!


Die Reaktion der Prepper:
Diesen Blog habe ich vier Tage nach Veröffentlichung noch mal in den jeweiligen Gruppen veröffentlicht. Die Reaktion war eigentlich wie zu erwarten:
Innerhalb von wenigen Minuten selbstverständlich haufenweise Beleidigungen, Beschimpfungen und auch Drohungen. Die Reaktionen haben den Inhalt dieses Blogeintrags einfach noch mal bestätigt.
Aber es gab auch einige positive Kritik - danke dafür! Außerdem habe ich auf Grund einiger Gespräche auch noch ein paar Kleinigkeiten am Text geändert/verbessert - das nennt man konstruktive Kritik ;)

Danke für die lustige und teils kuriose Zeit in den Prepper-Gruppen! :D
Und keine Sorge: Ich werde aus allen Prepper-Gruppen austreten und Euch zukünftig in Ruhe lassen!


Buchempfehlungen zum Thema: