Sonntag, 13. November 2016

O2 Free im Test - reicht 1 Mbit/s?

Ich nutze unterwegs sehr viel das Notebook und Tablet und das Internet dafür liefert mein Handy per WLAN. Aktuell habe ich einen Tarif von 1&1 im E-Plus-Netz mit 10 GB Internetvolumen, Telefon- und SMS-Flatrate für zusammen 40 Euro.
Die 10 GB reichen meistens nicht ganz bis zum Monatsende (obwohl ich auf lange Videos und große Updates bereits verzichte), dann wird auf 64 kbit/s gedrosselt - eine Geschwindigkeit, womit man wirklich rein gar nichts anfangen kann! Einfache Internetseiten auf dem Notebook brauchen dann schon mal bis zu 10 Minuten zum laden (oder laden einfach gar nicht mehr) und selbst Whatsapp auf dem Handy läuft damit unzuverlässig.

Jetzt gibt es etwas Neues: O2 Free mit "unendlich Internet"
Natürlich gibt es dort auch einen kleinen Haken: Ist das Volumen aufgebraucht (je nach Tarif 1 bis 8 GB), wird zwar auch die Geschwindigkeit gedrosselt, allerdings nur auf 1 Mbit/s - das ist immerhin das 16fache von den üblichen 64 kbit/s!

Für mich ist der kleinste Tarif interessant: O2 Free S mit 1 GB Volumen, Telefon- und SMS-Flatrate für 30 Euro ohne Mindestvertragslaufzeit (mit 24 Monaten Vertragslaufzeit wären es 25 Euro pro Monat).
Der eine Gigabyte ist bei mir nach rund 2 Tagen aufgebraucht... aber dann wird es interessant: Reicht die Geschwindigkeit von 1 Mbit/s für mein Surfverhalten am Notebook? Wenn ja, dann brauch ich mir nie wieder Gedanken um das Volumen zu machen und ich könnte endlich einfach so Updates machen, Programme herunter laden, Youtube, Internetradio oder andere Streamingdienste nutzen, ohne mich am Ende des Monats mit 64 kbit/s rumärgern zu müssen.

Als erstes hab ich mal die Geschwindigkeit meines aktuellen Tarifes (1&1 im E-Plus Netz) getestet:


Nicht spektakulär schnell, aber für mobile Zwecke vollkommen ausreichend! Ich hatte damit nie irgendwelche Problem.

Jetzt der neue O2-Tarif noch ohne Drosselung:


Dazu muß ich aber noch sagen, daß ich vor Ort kein LTE zur Verfügung habe! Die 14 Mbit/s sind hier also völlig normal und gut. Interessant ist, daß der Upload mit 6,49 Mbit/s bei O2 etwa 5,3 mal so schnell ist wie bei 1&1.

Ich habe den einen Gigabyte, der mir als schnelles Volumen zur Verfügung steht, dann mal zügig aufgebraucht und dann einen Speedcheck mit der Drosselung durchgeführt:


Ich bin wirklich äußerst positiv überrascht, daß der eine Mbit/s tatsächlich nahezu erreicht wird! Ich hätte eher damit gerechnet, daß vielleicht nur 0,7 Mbit/s ankommen. Ebenso positiv: Der Upload mit rund 1 Mbit/s ist etwa so schnell wie der ungedrosselte Upload bei 1&1.


Nun ein paar subjektive Geschwindigkeitstests:

Surfen auf dem Handy: Apps wie "Facebook" oder "Spiegel Online" laden schon etwas langsamer als vorher, aber es dauert nicht unangenehm lange. Das gleiche gilt für den Browser: Seiten haben sich nach 5-10 Sekunden aufgebaut, je nach Umfang. Das ist für mein Empfinden absolut OK!

Internetseiten auf dem Notebook: Das ist wie auf dem Handy... Die Seiten brauchen zwar etwas länger, aber nicht unangenehm lange. Beispiel Spiegel Online: Nach 10 Sekunden ist alles wichtige geladen, nur die völlig überladene Werbung braucht dann schon mal 30 Sekunden zum laden, oder gar länger. Die Startseite von Web.de braucht nur wenige Sekunden bis man sich einloggen kann, oder 15-20 Sekunden bis die gesamte Seite mit Bildern geladen hat.

Musikstreaming: Das Streaming bei Deezer funktioniert absolut problemfrei und sehr schnell ohne Verzögerung! Das gleiche gilt auch für alle möglichen Webradios. Allerdings kann es ab und zu mal ruckeln, wenn man nebenbei noch viele aufwändige Seiten lädt. "Normales" surfen nebenbei ist aber problemlos möglich.

Videostreaming: HD Videos in 720p oder höher kann man auf jeden Fall vergessen! Das macht aber nichts, da Videos in 480p auf einem 17 Zoll Notebook immer noch ganz gut aussehen... Allerdings laufen diese (zum Beispiel auf Youtube) manchmal nicht flüssig - vielleicht weil manchmal das Notebook irgendwelche Daten im Hintergrund lädt?
360p läuft problemloser, sieht aber natürlich nicht so gut wie 480p aus!
480p kann man gut schauen, wenn man das Video am Anfang erst mal pausiert und den Puffer laden lässt, falls es mal haken sollte. 
Die Streams bei Amazon Video laufen in SD-Qualität problemlos, HD ist auch dort nicht möglich. SD-Qualität ist bis 17 Zoll Bildschirmgröße aber durchaus akzeptabel!


Fazit:
Hab ich lieber schnelles Internet mit Begrenzung, oder mäßig schnelles Internet ohne Ende? Ganz klar: mäßig schnell ohne Ende!
Anfangs ist es mir noch aufgefallen, daß ich mit 1 Mbit/s statt mit 14 Mbit/s unterwegs bin... inzwischen nutze ich den Vertrag jedoch drei Wochen und ich muß sagen, daß es mich überhaupt nicht stört! Beim laden von Internetseiten braucht er zwar bissl länger, aber das fällt keinesfalls negativ auf!
Videos schaue in 480p und ich lasse den Player anfangs ein wenig pausieren, daß er genug Videomaterial in den Puffer laden kann.
Dafür muß ich mich nie wieder mit völlig unbrauchbaren Drosselungen mit 64 kbit/s herum schlagen.
Große Updates und Downloads mache ich aber trotzdem noch daheim im WLAN, weil es mit 1 Mbit/s doch etwas sehr lange dauern kann. Kleine Sicherheitsupdates gehen damit aber auch akzeptabel schnell.
In den ersten drei Wochen habe ich knapp 13 GB verbraucht - es lohnt sich also auf jeden Fall und als netter Nebeneffekt ist der Tarif sogar 10 Euro günstiger als mein alter Tarif :) 



Dienstag, 25. Oktober 2016

Ganz ehrlich: viele Prepper sind Idioten!

Ich war einige Monate in mehreren Prepper-Facebook-Gruppen unterwegs und habe dort beobachtet, was das für Menschen sind.
Eins vorab: Ich möchte nicht behaupten, daß Prepping sinnlos wäre, oder daß alle Prepper Idioten wären! Nein, da sind auch viele vernünftige Menschen unterwegs, die das Prepping absolut ernst nehmen und das auch vernünftig durchführen, außerdem macht Prepping wirklich durchaus Sinn!
Aber die Idioten fallen wie immer am meisten auf, da sie am lautesten schreien und alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen, während die vernünftigen Prepper sich eher im Hintergrund aufhalten und Zurückhaltung üben.
Ich habe dort mitgelesen, mitdiskutiert und einiges hinterfragt. Auch habe ich an manchen Stellen Kritik geübt.


Was sind Prepper?
Zitat: "Prepper (abgeleitet von englisch: to be prepared, deutsch: bereit sein bzw. dem Pfadfinder­gruß: Be prepared, deutsch: Allzeit bereit) bezeichnet Personen, die sich mittels individueller Maßnahmen auf jedwede Art von Katastrophe vorbereiten: durch Einlagerung von Lebensmittelvorräten, die Errichtung von Schutzbauten oder Schutzvorrichtungen an bestehenden Gebäuden, das Vorhalten von Schutzkleidung, Werkzeug, Waffen und anderem. Dabei ist es unwichtig, durch welches Ereignis oder wann eine Katastrophe ausgelöst wird. Viele Themen der Prepper überschneiden sich mit denen der Survival-Szene." (Quelle Wikipedia)


Was für Leute werden Prepper?
Wenn man sich die Facebook-Profile einiger "auffälliger" Prepper genauer anschaut, dann erkennt man ein Muster: Die Schulbildung ist oft sehr gering, die Rechtschreibung*) entsprechend unter aller Sau (ausländische Mitbürger und Leute mit Schreibschwäche mal außen vor), die Personen verherrlichen Gewalt, sind Waffen-Freaks und zeigen auch noch oft ihre offensichtliche, rechtsradikale Einstellung (die in den Gruppen übrigens gerne toleriert wird)! Diese Leute entdeckten irgendwann das Prepping und dachten sich dabei: "Oh cool, die haben alle Messer, Äxte und andere Waffen, bereiten sich auf Kriege und Katastrophen vor... da mach ich doch mal mit, das wird ein riesen Spaß!"
Diese Leute kaufen sich dann Taschenmesser, machen einen mittelgroßen Einkauf bei Aldi, ziehen sich einen Flecktarn-Anzug an, lassen sich damit im Wald fotografieren und halten sich dann für professionelle Prepper!
Wer so gut vorbereitet ist, ist dann sehr enttäuscht, wenn gar nichts passiert:


Natürlich trifft das nicht auf alle Prepper zu! Ich meine damit nur die "auffälligen" Prepper, wie ich sie im restlichen Text noch beschreibe.
Die "vernünftigen" Prepper sind Prepper, weil sie für den Katastrophenfall vorbereitet sein wollen (das ist eine durchaus kluge Entscheidung) und nicht weil das "cool" ist oder die andere Leute damit beeindrucken wollen. 

*) Zur Rechtschreibung noch mal, weil das viele wohl missverstehen:
Ich habe nicht grundsätzlich ein Problem mit Rechtschreibfehlern und ich bin kein "Grammatik-Nazi" ;) Aber wenn da einer ankommt, sein Profil voll mit rechtsradikalen Scheiss, fühlt sich schrecklich intelligent, allen anderen weit überlegen und bekommt dann nicht einen kurzen Satz fehlerfrei hin, DANN ist das so ein Fall den ich bemängle!


Notwendige Vorbereitung oder "gehypter Lifestyle"? 
Es ist absolut sinnvoll einen Vorrat zu haben, das wird ja auch von der Bundesregierung empfohlen. Prepper gehen da ein ganzes Stück weiter und bereitet sich sehr ausgiebig auf eine eventuelle Katastrophe vor. Auch nicht verkehrt! Es gibt aber Leute, die sehen das als Hype oder Lifestyle und richten ihr ganzes Leben danach. Hier ein krasses Beispiel dafür:


Wer es als Zwiespalt sieht und überlegen muß, ob er/sie 100 Euro für die Kinder ausgibt oder doch lieber fürs Prepping, der hat doch ein starkes Problem!
Auch andere rücken das Prepping in den absoluten Mittelpunkt ihres Lebens und zeigen jedem immer und überall, daß sie Prepper sind - oft auf eine sehr hochnäsige Art und Weise: Leute die sich nicht vorbereiten, die sind dumm!
Mein Tipp an die Prepper:
Vorsorge ist gut und schön, aber lebt Euer Leben, habt Spaß daran und lasst es nicht auf Grund von Weltuntergangszenarien versauen!


Feuer machen...
...ist ein sehr, sehr häufiges Thema in den Prepper-Gruppen. Dazu gibt es immer wieder Fragen und Tipps, die immer wieder auf Feuersteine hinaus laufen.
Beliebt sind zum Beispiel Feuerstahle für rund 12 Euro, oder spezielle Armbänder für unter einen Euro die jedoch wenig taugen. Einer hat sich sogar beim Schmied eine Gürtelschnalle mit integrierten Feuerstein herstellen lassen - Preis unbekannt, aber sicherlich nicht billig.
Es gibt dann lange Diskussionen über spezielle Feuersteine/Feuerstahle und deren Anwendung, die nicht immer einfach ist.
Zum Thema Feuer hatte ich dann eine ganz verrückte Idee: Feuerzeuge oder Streichhölzer! Billig, klein und leicht zu verwenden!
Meine verrückte Idee kam bei den Preppern aber leider nicht sehr gut an, ich wurde einfach ignoriert... :D
Und dann hat noch jemand dieses tolle Video gepostet:


Was für verrückte Freaks tragen schon ein Feuerzeug oder Streichhölzer mit sich herum? Verrückt! Aber Stahlwolle und einen 9 Volt Block hat man schließlich immer bei sich! Prima Ersatz, wenn der Feuerstahl mal verlegt wurde.
An anderer Stelle wurde diskutiert, was man jetzt schon mal bevorraten sollte, um es später als Tauschmittel einsetzen zu können... ratet mal was da recht häufig als nützliches Tauschmittel genannt wurde: Feuerzeuge!
Die Ironie muß man sich mal vors Auge führen: Da sitzt der Prepper im Wald und versucht seit 20 Minuten ein Feuer mit seinem Feuerstahl zu entfachen und hat in seinem Rucksack 50 Feuerzeuge als Tauschmittel :D
Mein Tipp an die Prepper:
Feuer macht man mit einem Feuerzeug!
Wenn es um Langlebigkeit und Zuverlässigkeit geht, dann sollte man sich natürlich keinen Schrott, sondern ein vernünftiges Feuerzeug holen: zum Beispiel ein Zippo mit entsprechenden Zubehör. Auch das nimmt wenig Platz weg und ist in der Not sehr hilfreich. Sollte das aus irgendwelchen Gründen nicht funktionieren, dann kann man immer noch auch Plan B zurück greifen ;)  

Es gibt viele Möglichkeiten ein Feuer zu machen: 
Ein Feuerzeug ist wohl die einfachste Möglichkeit


Pistolen und Gewehre:
Das Thema Selbstverteidigung ist bei Preppern groß und oft geht es auch um Schusswaffen wie Pistolen/Revolver und Gewehre. Als Jäger oder Sportschütze kommt man in Deutschland tatsächlich recht einfach an so eine Waffe - nichts ungewöhnliches!
Manche haben jedoch eine sehr ausgeprägte Phantasie: Einer behauptete, er würde im Wachschutz arbeiten und hätte so jeder Zeit zugriff auf "seine" Dienstwaffe.
Tja, da ich selber im Wachschutz arbeite und mich generell mit den Gesetzen rund um Waffen einigermaßen gut auskenne, weiß ich, daß es eben nicht so ist! Ein Wachschutzmitarbeiter darf die Waffe (die dem Arbeitgeber gehört) ausschließlich für den Dienst benutzen!
Der Prepper, der dies behauptete, hat sich ironischer weise noch selbst über Leute aufgeregt, die das Prepping nicht ernst nehmen, nur dumm rumalbern und Träumer sind :D
Mein Tipp an die Prepper:
Es ist recht einfach legal an Schusswaffen zu kommen (wenn man nicht grad vorbestraft ist), aber so einfach, wie sich das manche vorstellen, ist es dann doch nicht ;)


Eigene Destille zur Herstellung von Treibstoff:
Da hatte jemand die super Idee, daß man ja eine kleine Destille benutzen könnte, um aus Essensresten wertvollen Treibstoff zu gewinnen. Da "Essensreste" in Katastrophenfällen eher wenige anfallen, da Essen generell knapp ist, kam jemand auf die Idee, Wein in Tetrapaks zu bunkern, um dann daraus Treibstoff destillieren zu können! Genial! Das läuft dann so ab:
Man bunkert im Keller 100 Liter Wein in Tetrapaks - kostenpunkt ca. 70 Euro.
Dazu stellt man sich eine Destille für rund 150 Euro.
In die Destille passen 500 ml Wein und mit etwas Geschick bekommt man daraus ca. 50 ml Treibstoff. Dafür werden mehrere Arbeitsdurchgänge benötigt, damit der Treibstoff wirklich genug Alkohol hat (mindestens 80%). Für 100 Liter benötigt man also mindestens 400 Durchgänge, was etwa 70 Stunden dauert.
Am Ende hat man 10 Liter Treibstoff und das nur für 220 Euro und 70 Arbeitsstunden! Und jetzt rechnen rechnet mal nach, was 10 Liter Benzin kosten und wie hoch da der Beschaffungs- und Lagerungsaufwand ist... Merkt Ihr was?
Mein Tipp an die Prepper:
Stellt Euch einfach nen 20 Liter Kanister Benzin in den Keller ;)


Diesen Screenshot lasse ich einfach mal ohne jede weitere Erklärung so stehen... Denkt einfach mal drüber nach!


Wasserstoff selbst herstellen:
Aus der Idee mit einer Destille Treibstoff herzustellen, entstand die Idee, Wasserstoff herzustellen! "Wasserstoff herstellen ist einfacher und preiswerter" war die Aussage.
Industriell gesehen ist es tatsächlich einfach, Wasserstoff herzustellen! Man braucht nur Wasser, ne Menge Strom und eine Fabrik ;) 
Wir sind jetzt aber beim Prepper in der Krisensituation: Idealerweise hat er eine Solaranlage auf dem Dach, von irgendwo her eine Anlage zur Herstellung von Wasserstoff, die Möglichkeit das Gas aufzufangen, in Hochdrucktanks zu pumpen und zu lagern. Alles wieder Dinge, die verdammt viel Geld kosten! 
Sollte irgendjemand tatsächlich die Möglichkeit haben, per Solarzellen Wasserstoff selbst herstellen zu können (was quasi unmöglich ist und dazu extrem gefährlich), dann dürften da pro sonnigen Tag vielleicht ein paar Gramm Wasserstoff zusammen kommen. Auf jeden Fall enthält das Endprodukt weniger Energie als man vorher reingesteckt hat - das ist einfache Physik! 
Man hat also mehrere Tage lang Wasserstoff hergestellt und hat nun etwa ein Kilo Wasserstoff... nun die große Preisfrage: Was zum Teufel macht man jetzt damit? Wer hatte denn je das dringende Verlangen nach Wasserstoff?
Mein Tipp an die Prepper:
Bevor Ihr 200.000 Euro in eine Fotovoltaik- und Wasserstoffanlage steckt, überlegt Euch erst mal, was Ihr überhaupt mit Wasserstoff anfangen wollt ;) 


Die Überlegenheit der Prepper in einer echten Situation - Teil 1
"Fataler Rohrbruch - Hunderttausende Berliner ohne Wasser:
Gegen Mitternacht ist im Nordosten Berlins ein Wasserrohr gebrochen - und das hatte Folgen: In mehreren Stadtteilen fiel nach dem Malheur die Versorgung mit frischem Wasser aus. (Spiegel online v. 13.09.16) … und jetzt? Lachen alle die Prepper aus?"
- Das hat ein Prepper stolz auf Facebook gepostet.
In den Kommentaren ging es dann darum, wie überlegen die Prepper in solchen Situationen sind und daß man zu unrecht "ausgelacht" wird.
Man hat als vorbildlicher Prepper ja schließlich einen großen Wasservorrat, auf den die "normalen Bürger" gerade in solchen Situationen neidisch blicken.
Zum Beispiel dieses Zitat aus den Kommentaren: "Genau, jetzt kommen dann alle so: Klingel : "Ähm, räusper, kannst Du mir mit Wasser aushelfen???.....Ach und Dein Hobby, weißt schon, das find ich echt super, bin auch schon lang am überlegen ob ich Dich mal frag ob Du mich einführen kannst.""
Nein, so weit kam es doch nicht, denn die Berliner waren gerade mal drei Stunden ohne Wasser, es ist niemand verdurstet, es brach keine Panik aus und es wurde auch nicht geplündert. Aber die Prepper sind stolz, daß sie diese dramatischen drei Stunden unversehrt überlebt haben ;)
Mein Tipp an die Prepper:
Einfach mal auf dem Teppich bleiben!


Die Überlegenheit der Prepper in einer echten Situation - Teil 2
Jetzt wird es echt knallhart!!! Da sind einige Prepper-Vollprofis auf der A33 unterwegs und geraten in einen Stau - Vollsperrung, es geht gar nichts mehr! Nach einer Stunde entschließen sich die professionellen Prepper aktiv zu werden: Sie steigen aus, gehen zum Kofferraum, holen dort ihr Notfallpaket raus, setzen sich auf die Autobahn vor ihr Auto und kochen sich einen Kaffee! Davon wird noch stolz ein Foto gepostet (welches ich leider nicht mehr habe).
Die Situation ist eigentlich total witzig, daß man sich in nem Stau draußen nen Kaffee kocht... Warum nicht? Aber die Tatsache, daß die Kaffee kochenden Prepper und die vielen Kommentatoren sich nur deswegen für was besseres halten, sich vollkommen überlegen vorkommen, meinen in "solchen Gefahrensituationen" besser ausgerüstet zu sein als der Rest der Bevölkerung, macht die ganze Aktion total lächerlich (im negativen Sinne).
Millionen Berufspendler sitzen täglich in teils riesigen Staus... und lassen sich das einfach ganz ohne "Notfallpaket" über sich ergehen - auch mit Kaffee im Thermobecher! Wir reden hier von einer Stunde!!
Mein Tipp an die Prepper:
Wenn Ihr aus ganz alltäglichen Situationen (mit denen Millionen Bürger tagtäglich problemlos klar kommen) "Gefahrensituationen" macht, dann macht Ihr Euch tatsächlich zur Lachnummer!


Die Überlegenheit der Prepper in einer echten Situation - Teil 3
Da hat ein Prepper ganz böse Aua gemacht: 


Mal ne dumme Frage: Welcher halbwegs normale Haushalt hat den kein Verbandszeug im Haushalt? Und selbst wenn nicht... Ich hab mir mal beim Teppich verlegen sehr böse ein Teppichmesser mit Hakenklinge in den Daumen gerammt. Sehr tief, sehr blutig... und nichts in der Wohnung, weil ich die grad für den Einzug renovierte. Ich hab mir dann einen Druckverband aus Klopapier und Klebeband gebastelt!
Wie dieser Prepper schon mit den ersten zwei Worten schrieb: "Normaler Unfall"! Warum muß man so was als Prepper an die große Glocke hängen? Aber die anderen Prepper waren natürlich begeistert und belohnten das Ganze mit vielen "Likes" und großer Bewunderung.
Mein Tipp an die Prepper: 
Ihr müsst nicht bei jedem Furz zeigen wie toll ihr seid, was ihr schon alles alleine könnt und dann auf viele "hast Du aber gut gemacht" hoffen. Erinnert mich an Kinder: "Schau mal Mama, ich habe mir das Pflaster ganz allein drauf gemacht!" - "Na das hast Du aber gut gemacht!"


Katastrophenfall Stromausfall!
Große Stromausfälle sind in Deutschland sehr selten - das liegt an der Infrastruktur hier. Die Kraftwerke sind alle miteinander verbunden, wenn ein Kraftwerk ausfällt, dann können die anderen Kraftwerke dies ausgleichen.
Probleme gibt es nur, wenn Umspannwerke oder mehrere Strommäste kaputt gehen.
Im Winter 2005 sind im Münsterland mehrere Strommästen wegen starken Schneefalls umgeknickt... die Folge waren 250.000 Leute ohne Strom und das zwei bis fünf Tage lang! Das ist etwa das schlimmste, was hier in Deutschland oder generell Europa passieren kann (abgesehen vom Kriegsfall, wenn gleich mehrere Kraftwerke ausfallen).
Die Sorge eines Preppers: "Wenn der Strom ausfällt, dann funktionieren die Kassen der Supermärkte nicht mehr. Deswegen kann man nichts mehr einkaufen und man sollte sich daheim einen großen Vorrat anlegen!"
Die Begründung ist irgendwie süß :D Könnte von einem Kind stammen... Tatsächlich kam das aber von einem erwachsenen Mann, einem selbsternannten "Profi-Prepper"!
Vorräte anlegen ist ja wirklich nicht verkehrt, aber die Begründung ist einfach toll!
Der Stromausfall im Münsterland zeigte jedoch: Es brach kein Chaos aus, es wurden nicht im großen Stil geplündert und es gab auch keine Toten!
Jeder normale Haushalt ohne Prepping-Hintergrund kann sich mindestens zwei Tage (die meisten sogar wesentlich länger) über Wasser halten und im Fall Münsterland hat die Feuerwehr und das THW große Hilfe geleistet. Zudem verfügten im Münsterland viele Geschäfte und Tankstellen über Notstromaggregate, so daß eben doch Lebensmittel und andere Waren normal verkauft werden konnten. Es mußte keiner verhungern oder verdursten!
Natürlich ist es nicht einfach oder angenehm bis zu fünf Tage ohne Strom da zu stehen... Aber so eine Katastrophe, wie sich das manche Prepper vorstellen, ist das dann auch wieder nicht.
Mein Tipp an die Prepper:
Nicht alles übermäßig dramatisieren! Man muß kein Profi-Prepper sein, um einen Stromausfall zu überleben - auch nicht, wenn er einige Tage andauert!

Teelichtofen:
Einen Teelichtofen kann man selbst recht einfach bauen - hier eine Videoanleitung:


Die Dinger funktionieren auch tatsächlich einigermaßen... aber natürlich geben die verhältnismäßig wenig Wärme ab. Um einen Raum damit vernünftig aufwärmen zu können, muß der Raum ziemlich klein und luftdicht sein. Und ganz genau da liegt die Gefahr! Durch die Kerzen wird der Sauerstoff im Raum verbrannt und man kann ersticken! Wirklich sehr, sehr gefährlich! Da hilft nur eine ständige Belüftung und damit ist die geringe Wärmeentwicklung der Teelichter schon wieder hinfällig. Hinzu kommt eine erhöhte Brandgefahr, die man auch bei Teelichtern nicht unterschätzen sollte.
Immer wieder werden die Teelichtöfen mit großer Begeisterung in den Prepper-Gruppen gepostet. Selbst wenn in den Kommentaren der Hinweis bezüglich den Gefahren gepostet wird, schreibt irgendwer direkt danach wieder "Oh toll, so was brauch ich auch!".

Mein Tipp an die Prepper:
Man kann einen Teelichtofen mit zwei Kerzen als lokale Wärmequelle gut nutzen, aber nehmt bitte nicht mehrere davon um einen ganzen Raum damit zu beheizen - ihr wollt im harten Überlebenskampf doch nicht an solchen popeligen Teelichtöfen sterben? Das ist bei vielen Flammen in einem geschlossenen Raum wahnsinnig gefährlich!

Preppen geht auch schön: Wenn Omi preppt, dann nur stilecht!


Essen gegen ein Grundstück tauschen:
Es fragte jemand, ob man ein Grundstück auch nach einem Krieg/Katastrophenfall behalten darf, wenn man es durch Tausch erworben hat.
Rechtlich gesehen nein: zum einen müssen solche Geschäft durch einen Notar beglaubigt werden und wenn man ein Grundstück mit einem Laib Brot kauft, dann ist das Ausbeutung einer Zwangslage und nach §138 BGB nicht zulässig! Legal ist das nur, wenn man keine Notsituation ausnutzt und ein Notar das ganze beglaubigt.
Meine Frage war, in welcher Situation denn solche Geschäft zustande kommen würden... die Antwort:
"Dann nehmen wir also das Beispiel, ich hab Unterkunft und Verpflegung aber keine Holzquelle, jemand hat einen Wald, sonst nichts... je nachdem wie man sich einigt könnte das Waldgrundstück (klein, Schnuckelig, nicht der Millionenwert,...) in meinen Besitz über gehen, dafür das ich ihn aufnehme oder einen Teil von meinem baumfreien Grund gebe oder wie auch immer..."
Klar! Wenn man Holz braucht, dann besorgt man sich eben nen Wald :D In so einer Situation würde jeder normale Mensch Waren oder Dienstleistungen gegen Holz tauschen, worauf der Waldbesitzer sicherlich eingehen würde. Aber ein Profi-Prepper will natürlich den ganzen Wald! Welcher Waldbesitzer würde denn auf so ein Geschäft eingehen? Würdet Ihr ein ganzes Grundstück tauschen, nur weil jemand etwas Holz braucht?
Mein Tipp an die Prepper:
Bevor ihr solche Fragen stellt, geht die Situation doch einfach mal im Kopf durch! Einfach mal völlig logisch und realitätsnah die Situation durchspielen... dann erübrigen sich solche Fragen ;)


Das Fluchtauto:
Ein echter Prepper hat natürlich ein "spezielles Fluchtauto"! In der Phantasie ist das ein speziell ausgebauter Geländewagen, der mit Pflanzenöl statt mit Diesel fährt und die richtigen Träumer erzählen was von "EMP sicheren Autos".
In der Realität posten die Prepper im besten Fall ihren Lada Niva/Taiga oder irgendwelche SUVs. Macht das einer, posten die anderen Prepper natürlich sofort stolz ihre Fluchtautos:


Ganz normale Autos und ein 50er Roller... Aber dicker Respekt und Daumen hoch! Ein Prepper mit Auto ist ja schon was ganz besonderes.
Mein Tipp an die Prepper:
Mit jedem Auto kann man flüchten - das macht aber nicht jedes Auto zum ultimativen Prepper-Fluchtmobil ;) 


Flüchtlingsgegner wollen flüchten!
Prepper horten nicht nur Vorräte daheim, nein, sie planen auch eine mögliche Flucht. Stufe eins ist eine Flucht in eine sicherere Gegend in der näheren Umgebung und Stufe zwei ist die Flucht komplett aus Deutschland heraus, wenn hier gar nichts mehr geht.
Interessant ist, wer da so alles von der Flucht aus Deutschland schreibt... zum Beispiel auch die bereits genannten rechtsradikalen Prepper! In ihren Profilen findet man die üblichen "Gefällt mir Angaben" wie zum Beispiel AfD, NPD, alles mögliche mit Reichskriegsflaggen, gegen den Bau von Moscheen und die aktuell übliche Hetze gegen Flüchtlinge!
Ist ja total logisch: Wenn man sich in Gefahr befindet, es in Deutschland nicht mehr sicher ist, dann verlässt man selbstverständlich das Land! Aber wehe andere tun das - das sind dann alles Idioten, Feiglinge und Schmarotzer!!
Mein Tipp an die Prepper:
Ach, da ist doch Hopfen und Malz verloren...


Flüchtlinge nehmen Preppern die Impfungen weg:
Wo wir grad beim Thema Flüchtlinge sind...  Da wollte sich ein Prepper impfen lassen und da war die Impfung doch tatsächlich grad nicht verfügbar! Er musste sich einige Wochen gedulden...
Andere Prepper hatten schnell die Begründung, warum es keine Impfung gab:
Die Flüchtlinge werden alle geimpft, deswegen gibt es für "uns" keine mehr!
Als die Diskussion gerade richtig los ging, die ersten Prepper ordentlich gegen Flüchtlinge hetzen wollten, wurde dieser Teil der Diskussion tatsächlich gelöscht! Daher habe ich auch leider keinen Screenshot davon. Keine Ahnung wer es gelöscht hat (User, Admin oder Mod), aber das war mal einer der wenigen positiven Momenten!


Voll verarscht!
Ich wollte mal sehen, wie die Prepper auf einen völlig lächerlichen "Vorrat" reagieren würden und so postete ich ganz stolz einen Sechserpack Wasser:
Es dauerte nur wenige Minuten, da bekam mein Post bereits einigte Likes und der erste Kommentar war ein ernst gemeinter Rat: "Lass dir doch z.B. zehn solcher Wasserträger durch den z.B. Rewe Lieferservice liefern."
Es folgten weitere Kommentare und eine Diskussion, wie lange wohl sechs Flaschen Wasser reichen würden - alles total ernst! Ja, mein absolut lächerliche Post wurde von den meisten Leuten ernst genommen!
Es dauerte aber auch nicht lange und der erste Prepper hat die Ironie erkannt: "Soll ich jetzt meine Tüte Flips fotografieren und hier reinstellen als Krisenvorsorge oder war das schon Ironie mit dem Wasser?" Herzlichen Glückwunsch, auch an die über 60 Leute, die diesen Kommentar mit "gefällt mir" markiert haben, was zeigt, daß sicherlich nicht alle Prepper Idioten sind! 

Auch er hat es erkannt! Der Kommentar da drunter... naja ;)

Die, die den Witz erkannt haben, haben sich schriftlich sehr zurück gehalten - das zeigt mal wieder, daß vor allem dummen Menschen sich häufig in den Vordergrund stellen müssen und daß sich intelligente Menschen meistens eher zurück halten. 
Neben einer Diskussion, ob dieser Wasservorrat nun für zwei oder doch für fünf Tage ausreicht, wurde auch mal wieder darüber diskutiert, wie giftig PET-Flaschen sind und es wurde über das Pfand geschimpft. 
Auf die Leute, die diese Verarsche verstanden haben, wurde gar nicht eingegangen! 
Ich wollte eigentlich noch meinen ganz normalen Küchenschrank fotografieren und den als Prepper-Vorratsschrank präsentieren, allerdings hat dann jemand sein halb leeres Schränkchen mit seinem 40 Euro Wochenendeinkauf präsentiert... Für einen mittellosen Junggesellen mag das ein ordentlicher Vorrat sein, aber jede halbwegs normale Hausfrau oder Hausmann hat selbstverständlich einen größeren Vorrat ohne sich gleich "Prepper" zu schimpfen!
Mein Tipp an die Prepper:
Es ist normal daheim ein paar kleine Vorräte zu haben! Ein Sechserpack Wasser und ein halb gefülltes Küchenregel ist kein ultimativer Prepper-Vorrat! 


Taktischer Vorteil am Türspion:
Das hat jemand ganz stolz gepostet:


Ja, ein digitaler Türspion ist jetzt erst mal gar nicht schlecht, er bietet einige Vorteile: Man erkennt mehr als durch einen normalen Türspion und man kann auch Bilder oder Videos abspeichern. Also für die Haussicherheit gar nicht mal so schlecht!
Die Frage ist aber, in wie fern so etwas für einen Prepper interessant wäre. Ich fragte nach: "Wenn mal der Strom ausfällt, dann sieht man wie viele Plünderer die Treppe hoch kommen!" und "Die (versteckte) Kamera schreckt Diebe ab!"
Aber natürlich! Man erlebt es ja bei jedem Stromausfall: Es ist dunkel, keine elektrischen Geräte funktionieren mehr (außer die Batterie betriebenen, wie der digitale Türspion) und man weiß einfach nicht wie viele Plünderer da gerade die Treppe hoch kommen! Der gut vorbereitete Prepper ist dank des digitalen Türspions natürlich bestens informiert: "Ah, da kommen grad fünf Plünderer!".
Man kann sich ein Foto der Plünderer auch per MMS zuschicken lassen (je nach Modell)!
Daß die versteckte Kamera Diebe abschreckt, ist natürlich auch völlig logisch ;) 
Ich wollte noch nachfragen was man als Prepper denn nun wirklich für Vorteile damit hat, aber leider wurde ich dann nur noch wild beschimpft... :D 
Ein anderer Prepper hatte dann noch eine Idee, was man mit dem digitalen Türspion machen könnte:


Das Thema Feuer hatten wir ja schon mal ^^ In der eigenen Wohnung hat man natürlich kein Feuerzeug und keine Streichhölzer, aber braucht man ja auch nicht: Man rammt einfach ein Messer in den digitalen Türspion und schon hat man Feuer! Hahaha :D Soll ich darauf jetzt wirklich ernsthaft eingehen?


Mein Tipp an die Prepper:
Man muß ich nicht jeden Furz in den Prepper-Gruppen posten! Ein digitaler Türspion hat genau so wenig mit Prepping zu tun wie ein 30 Euro Aldi Einkauf oder ein Six-Pack-Wasser!
Und mein Tipp speziell an diesen Prepper:
Statt Geld für einen nutzlosen, digitalen Türspion auszugeben, solltest Du vielleicht mal Geld in die Verstärkung der Wohnungstür investieren! Zum Beispiel mit so einem Panzerriegel von ABUS. Was nützt es Dir, wenn Du die Plünderer kommen siehst und diese mit einem Tritt Deine dünne Wohnungstür eintreten?



Fazit:
Die Zeit in den Prepper-Gruppen auf Facebook war echt anstrengend! Die Gruppen sind voll mit klugscheißenden Idioten und auch Rechtsradikalen, die schnell sehr aggressiv werden. Gesprächspartner, mit denen man sich vernünftig unterhalten kann, findet man eher selten. Meistens wollen die Leute nur zeigen, wie gut und überlegen sie doch sind und reden dabei andere möglichst schlecht. Zur Dummheit gesellt sich also gerne auch noch Überheblichkeit, mit mehr oder weniger Rassismus als Beilage.

Die Prepper-Gruppen auf Facebook sind in erster Linie sehr unterhaltsam, weil sich einige Prepper gewaltig zum Affen machen.
Die "echten" Prepper sollten vielleicht mal darauf achten, wen sie so alles in Kreisen dulden... Idioten und Rechtsradikale lassen die Prepper in keinem guten Licht dastehen - was ich hier wohl ganz gut darstellen konnte.

Aber es gibt natürlich auch vernünftige Prepper, wie ich zu Anfang bereits schrieb! Nicht jeder Prepper ist ein paranoider Idiot oder rechtsradikaler Waffenliebhaber...


Sollte ich noch mal was schönes in den Prepper-Gruppen finden (davon gehe ich mal fest aus), werde ich das hier noch nachträglich veröffentlichen!


Die Reaktion der Prepper:
Diesen Blog habe ich vier Tage nach Veröffentlichung noch mal in den jeweiligen Gruppen veröffentlicht. Die Reaktion war eigentlich wie zu erwarten:
Innerhalb von wenigen Minuten selbstverständlich haufenweise Beleidigungen, Beschimpfungen und auch Drohungen. Die Reaktionen haben den Inhalt dieses Blogeintrags einfach noch mal bestätigt.
Aber es gab auch einige positive Kritik - danke dafür! Außerdem habe ich auf Grund einiger Gespräche auch noch ein paar Kleinigkeiten am Text geändert/verbessert - das nennt man konstruktive Kritik ;)

Danke für die lustige und teils kuriose Zeit in den Prepper-Gruppen! :D
Und keine Sorge: Ich werde aus allen Prepper-Gruppen austreten und Euch zukünftig in Ruhe lassen!


Buchempfehlungen zum Thema:

    

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Was kosten Oculus Rift, HTC Vive und Playstation VR?

Es ist endlich so weit: Man kann sich die virtuelle Realität ins Wohnzimmer holen!
Ich berichtete bereits im September 2013 kurz über die Oculus Rift (*klick*). Vorab-Versionen der Oculus Rift gab es schon 2014 zu kaufen, die offizielle "Version 1" gibt es seit April 2016 zu kaufen. Ebenso gibt es jetzt die Playstation VR und die HTC Vive zu kaufen...


Oculus Rift:
Neben der Oculus Rift benötigt man die Oculus Touch Controller und einen leistungsstarken PC mit mindestens einer NVIDIA GTX 970 Grafikkarte, einen Intel i5-4590 Prozessor, 8GB RAM und drei USB 3.0 Anschlüssen. Ich bräuchte also einen neuen PC! Und weil ich mich mit den Mindestanforderungen nicht zufrieden gebe (das ist auch generell nicht sehr weit voraus geplant), lege ich noch ne Schüppe oben drauf! Alles zusammen braucht man also:
Oculus Rift für 699 Euro
Oculus Touch für 199 Euro
PC mit i7 und GTX 1070 für 1299 Euro
Summe: 2197 Euro
Wer gar keinen PC hat, der darf da noch einen Monitor, Tastatur, Maus und natürlich entsprechende Spiele dazu zählen... da ist man sehr schnell bei 2500 Euro! Außerdem könnte man dem PC weitere 8 GB RAM spendieren.
Wer bereits einen leistungsstarken PC besitzt, der zahlt nur 898 Euro. 


HTC Vive:
Die HTC Vive kostet 899 Euro, ist aber unterm Strich genau so teuer wie die Rift, da die Controller bereits inklusive sind.
Bei den Mindestanforderungen ist die Vive weniger anspruchsvoll als die PSVR: Es wird nur ein USB 2.0 Anschluss und nur 4 GB RAM benötigt - der Rest ist identisch. Und auch hier gilt: Die Mindestanforderungen sind das absolute Minimum, besser mehr! Offiziell wird empfohlen: i7 6700k, GTX 1080 8GB, 16 GB RAM (was auch für die Rift gilt).


Playstation VR: 
Die Playstation VR benötigt eine Playstation 4 - dabei ist es egal ob man eine der ersten Modelle oder die neueste PS 4 Pro nimmt - es funktionieren alle PS 4! Allerdings wird die neue PS 4 Pro eine bessere Auflösung liefern können. Wer also noch gar keine Playstation hat, der sollte besser zum neusten Modell greifen.
Aber man braucht noch mehr Zubehör, ohne das die PSVR nicht funktioniert:
Playstation VR für 399 Euro
Playstation 4 (Pro) für 399 Euro
Dual Kamera für 56 Euro
2x Move Controller 86 Euro
Summe: 940 Euro
Wer sich dazu noch nen schönen Fernseher gönnt, kommt auf etwa 1500 Euro plus Spiele. Wer bereits eine PS 4 daheim hat, der kommt mit 541 Euro aus.


Man sieht also, daß die Rift / Vive wesentlich teurer ist als die PSVR, nicht nur vom Grundpreis her.
Bei der Hardware ist die Vive eindeutig vorne, da die Hardware insgesamt besser ist und viel mehr Möglichkeiten bietet. Gefolgt von der Rift und dicht dahinter die PSVR, zumindest was die Hardware angeht. In Sachen Spieleangebot ist momentan die PSVR vorne, gefolgt von der Vive, was sich in den nächsten Monaten aber sicherlich noch ändern wird.


Fazit:
PC-Zocker werden wohl zur zur Oculus Rift oder HTC Vive greifen und sich bei der Gelegenheit einen neuen PC gönnen. Konsolen-Zocker werden zur Playstation VR greifen. Aber auch für PC-Zocker könnte die PSVR interessant sein, da der Gesamtpreis im Vergleich zur Rift oder Vive doch relativ günstig ist.
Generell sollte man aber erst mal warten, denn vor allem für den PC wird es in Zukunft sicherlich noch andere VR-Brillen geben und die Preise werden noch ordentlich fallen.
Ich tendiere zur Vive, aber wegen des sehr hohen Anschaffungspreises (ca. 2200 Euro inkl. neuen PC) rückt das aber in weite Ferne... Ich werde mir wohl erst mal die Playstation 4 Pro mit VR gönnen, aber auch das erst im nächsten Jahr - die Preise werden bis dahin auch noch leicht fallen, ich hoffe auf einen Gesamtpreis von ca. 700 Euro, evtl. auch gebraucht. 

    


Abschließend noch ein paar empfehlenswerte Youtube-Videos:
Die HTC Vive im Test
HTC Vive oder Oculus Rift
Die Playstation VR im Test

Dienstag, 11. Oktober 2016

Test: "LG Watch Urbane" Android Wear Smartwatch

Vor drei Monaten habe ich meine recht einfache und sehr minimalistische Fitbit Flex verkauft (Bericht dazu siehe HIER) und mir eine richtige Smartwatch gekauft: Die "LG Watch Urban"

Das wurde überhaupt erst möglich, weil ich nach langer Zeit von Windows 10 Mobile wieder auf Android umgestiegen bin (siehe Bericht hier).
Endlich hatte ich eine richtige Smartwatch, die sich richtig mit dem Handy verbinden konnte und richtig viele Funktionen hat - etwas das es bei Windows 10 Mobile nicht gibt!


Die Basis:
Es handelt sich hierbei um ein Gerät mit "Adroid Wear", einem speziellen Betriebssystem von Google für Smartwatches. Im Gegensatz zu anderen Geräten mit anderen Betriebssystemen hat man hier die höchste Kompatibilität und die meisten Möglichkeiten.
Das Display ist 3,3 cm groß (320 x 320-Pixel) mit einem P-OLED-Touchdisplay und ist komplett rund (es gibt andere Modelle die eckig sind oder rund mit einer Art "Delle" am unteren Displayrand).
Die Uhr ist Wasser- und Staubgeschützt nach IP67 und hat einen 410 mAh Akku. 
Der Prozessor ist mit 1,2 GHz getaktet, es sind 512 MB RAM und 4 GB Speicher verbaut. 
Die Uhr wiegt mit dem originalen Lederarmband ca. 66,5 Gramm.


Die Optik:
Diese Smartwatch sieht tatsächlich wie eine richtige Uhr aus! Sie hat ein ganz normales 22 mm breites Uhrenarmband, was man austauschen kann - das tat ich auch als erstes! Das originale Lederarmband ersetzte ich durch ein Edelstahlarmband aus einem Uhrenfachhandel:

Oben: Leder und klassisches Display
Unten: Edelstahl und moderneres Display

Außerdem kann man das Display verändern - da gibt es tausende Ziffernblätter zur Auswahl - das macht die Uhr extrem vielseitig, was das Erscheinungsbild angeht. 

Benachrichtigungen:
Mein persönliches "Problem" ist, daß ich das Handy immer lautlos habe und nur selten drauf schaue. Wenn ich dann zum Beispiel einkaufen bin und meine Freundin schreibt mir "bring bitte noch Brot mit", dann kriege ich das einfach nicht mit! Mit der Smartwatch ist das aber ganz anders: Bei einer eingehenden Nachricht vibriert die Uhr und die Nachricht wird direkt angezeigt. Sollte ich das mal nicht mitbekommen, reicht ein kurzer Blick auf das Handgelenk - ich muß nicht mitten im Supermarkt das Handy raus kramen (mag ich ja gar nicht!). 
Hier kommt aber direkt ein Problemchen: Es wird so ziemlich alles auf der Uhr angezeigt! Also auch Mails, zahlreiche eBay-Benachrichtigungen, Ergebnisse gespeicherter Suchen von Immobilienscout/Mobile/Kleinanzeigen, Verkehrsinformationen und so weiter... 
Entweder sperrt man die Benachrichtigungen bestimmter Apps, oder man verliert den Überblick - so kann man dann schon mal wichtige Benachrichtigungen übersehen. 
Ein kleiner, ärgerlicher Bug: Wenn die Verbindung zwischen Handy und Uhr mal unterbrochen war (weil man mal außer Reichweite war) und man in dieser Zeit eine Benachrichtigung bekommt, dann wird diese nicht angezeigt, wenn die Verbindung zwischen Handy und Uhr wieder hergestellt wurde!


Sprachsteuerung:
Eher eine Spielerei, aber gar nicht mal so schlecht, ist die Sprachsteuerung! 
Was mir schon zwei mal passiert ist: Ich bin auf dem Weg zur Arbeit und die Autobahn ist gesperrt! Ich musste dann erst mal eine Möglichkeit zum rechts ran fahren suchen und dann die Navigation auf dem Handy starten... 
Mit der Uhr geht das sehr viel einfacher: Ich tippe ein mal auf das Ziffernblatt und sage dann "OK Google - navigiere mich zur Arbeit!" (auf Google Maps habe ich natürlich die Adresse meiner Arbeit zuvor hinterlegt). 
Die Uhr sendet die Anfrage ans Handy und dieses startet dann die Navigation! 
Nur ein mal auf die Uhr tippen und einen Satz sagen, statt rechts ran zu fahren und die Navigation manuell zu starten - super!! Genau so funktioniert auch "Rufe die Arbeit an" - funktioniert im Auto mit dem gekoppelten Radio ganz hervorragend!
Antworten auf Fragen wie "Was ist die Hauptstadt von Spanien", Rechenaufgaben oder Infos zum Wetter werden direkt auf der Uhr angezeigt. 
Die Sprachsteuerung funktioniert wirklich ausgesprochen gut! 
Dazu muß ich aber sagen, daß man das auch ohne Uhr direkt am Handy machen kann: Wenn das Handy in der Kfz-Halterung ist, brauch ich auch nur das Handy entsperren und dann z. B. "OK Google - navigiere mich zur Arbeit!" sagen - das funktioniert genau so, auch ohne Uhr. 


Akkulaufzeit:
Ein normaler Tag dauert bei mir etwa 15 Stunden. 
In den ersten Tagen nach dem Kauf habe ich natürlich sehr viel an der Smartwatch herum gespielt und so sank der Akkustand am Ende das Tages schon mal auf 30%. Inzwischen hat sich das jedoch bei gut 60% eingependelt. Das Display der Uhr leuchtet während des Tages permanent! 
Also auch bei intensiver Nutzung reicht der Akku locker für einen Tag. Das ist für mich auch absolut ausreichend, weil ich während des Schlafen eh mein Handy lade, da kann ich auch die Uhr laden! 


Ein weiteres Ziffernblatt (Watchface):
In der Mitte der Akkustand von Uhr und Handy, rechts das aktuelle Wetter.


Fitness-Tracker:
Ich hatte vor dieser Smartwatch eine Fitbit Flex, wie ich bereits erwähnt. Das war ein reiner Fitness-Tracker, der meine Schritte gezählt und meinen Schlaf analysiert hat - mehr nicht!
Den Schlaf kann die LG Smartwatch schon mal nicht analysieren... und das mit den Schritten funktioniert auch nicht so richtig: Mal zählt sie absolut korrekt, mal lässt sie ganze Spaziergänge aus, mal sind mehrere Tausend Schritte zu viel! 
Als Beispiel eine meiner Nachtschichten:


Während einer Nachtschicht sitze ich die meiste Zeit im Büro und habe einige Rundgänge zu laufen - in dem Beispiel hier waren es vier Stück.
Eigentlich müssten die Rundgänge um 1:22, 4:26 und 22:06 Uhr gleich sein (um die 1300-1400 Schritte) und der Rundgang von 19:06 Uhr müsste der längste sein. Stattdessen sind nur die Rundgänge von 1:22 und 4:26 Uhr relativ gleich, aber zu kurz. Dafür ist der Rundgang von 22:06 Uhr viel zu lang, der müsste eigentlich kürzer als der Rundgang von 19:06 Uhr sein! 
Völlig absurd: Die "kurzen Aktivitäten" mit satten 7403 Schritten! Das dürften normal nur rund 2000, maximal 3000 Schritte sein. 
Insgesamt bin ich an diesem Arbeitstag angeblich 13.448 Schritte gelaufen, was normalerweise aber nur rund 8500-9000 Schritte sein dürften - das sind mal eben 50% zu viel! An anderen Tagen werden nur 5000 Schritte angezeigt, was viel zu wenig ist.
Lange Rede, kurzer Sinn: Das stimmt vorne und hinten nicht!
Selbst wenn die Zahlen stimmen würden: Beim Sport trage ich die Uhr eh nicht, da sie viel zu schwer und sperrig ist.
Und völlig unabhängig davon finde ich die App (Google Fit) sehr unübersichtlich und umständlich - ein riesen Unterschied zu Fitbit! Das Tracking macht so einfach keinen Spaß, man ist demotiviert...
Fitness-Tracking kann man damit also völlig vergessen!


Fazit:
Ich finde die Uhr optisch richtig geil, besonders mit dem Edelstahlarmband des Drittanbieters und die vielen tausend Ziffernblätter (wobei ich hauptsächlich einen Favoriten benutze). Hardware und Software der Smartwatch sind gut (nur selten kurze Hänger), der Akku ist völlig ausreichend. 
ABER der Fitness-Tracker ist unter aller Sau - sowohl der Schrittzähler an sich, als auch die dazugehörige App zum auswerten. Außerdem ist es schade, daß man den Schlaf nicht tracken kann.


Die Alternative für mich:
Ich mach mal wieder einen kleinen Schritt zurück und tausche meine Smartwatch gegen einen Fitness-Tracker von Fitbit. Ich tendierte zwischen der Fitbit Charge 2 und der Fitbit Blaze. Toll und neu bei diesen beiden Modellen: Auch sie zeigen jetzt Anrufe und Whatsapp-Nachrichten an! Mehr brauch ich gar nicht! 
Ich entschied mich schließlich für den Fitbit Charge 2, weil er kleiner, leichter und schlichter ist. Mal schauen wie lang ich damit glücklich bin ;)
LG Watch Urbane und Fitbit Charge 2


Donnerstag, 22. September 2016

My Best Veggie - Vegetarisches Asia Geschnetzeltes von Lidl

Ich hab mal wieder ein vegetarisches Fertiggericht vom "Wühltisch" abgestaubt ;)

Es handelt sich um das "Vegetarisches Asia Geschnetzeltes auf Basis von Sojabohnen süß-sauer mit Reis" zum regulären Preis von 1,99 Euro (ich hab es für 1,39 Euro ergattert) für eine 400 Gramm Portion.

Es gehört zur gleichen Produktgruppe wie das bereits getestete "Vegetarische Soja Frikassee".

 Zum vergrößern anklicken

Es ist ein typisches Mikrowellen-Fertiggericht... Beim Reis und beim Gemüse gab es keine Überraschungen, das schmeckt für so ein Gericht verhältnismäßig gut, wie auch bei dem zuvor getesteten Soja Frikassee.
Auch die Sauce schmeckt gar nicht schlecht, nicht ganz so lasch wie andere Fertiggerichte, aber auch nicht besonders würzig.
Für ein ein Mikrowellen-Fertiggericht also gar nicht mal so übel!


Am spannendsten ist die Frage nach dem Fleischersatz aus Soja: das sind kleine Stückchen wie auf dem Foto zu sehen sind. Der Geschmack ist typisch für Soja, ein bisschen gummiartig und nicht sonderlich geschmacksintensiv, aber zusammen mit Sauce, Gemüse und Reis passt es geschmacklich gut zusammen.


Fazit:
Ja, für so ein Gericht gar nicht schlecht und um einiges besser als das Soja Frikassee aus der gleichen Produktgruppe. Kann man durchaus essen, wenn es schnell gehen soll und man grad faul ist ;)
Und hier wieder Buchtipps für Leute die doch lieber selbst kochen: "Vegetarisch kochen - chinesisch" und "Koreanisch vegetarisch".

Donnerstag, 1. September 2016

Produkte einfach per Knopfdruck nachbestellen - der Amazon Dash Button!


Es gibt was neues von Amazon: Den "Dash Button"!
Irgendwie verrückt, völlig überflüssig, aber doch genial :D


Was ist der "Dash Button"?
Der "Dash Button" ist ein kleines Gerät, das mit WLAN und einem Knopf ausgestattet ist:


In diesem Fall klebt man das Gerät an die Waschmaschine und sobald das Waschmittel fast aufgebraucht ist, drückt man nur den Knopf und es wird voll automatisch ein neues Waschmittel bei Amazon bestellt.
Das funktioniert auch für Klopapier, Rasierklingen, Tierfutter, Play-Doh Knete, Kondome, einige Nahrungsmittel wie Kaffee oder Bio-Produkte und vieles mehr!


Wie funktioniert der "Dash Button"?
Der "Dash Button" lässt sich nur per Smartphone einrichten und zwar per Amazon App auf einem Android oder iOS Handy. In der App wird jedem "Dash Button" ein festes Produkt aus der jeweiligen Produktgruppe zugeordnet.
Es gibt "Dash Buttons" für verschiedene Kategorien: verschiedene Wasch- und Putzmittel, Hunde- oder Katzenfutter, Körperpflege- und andere Verbrauchsprodukte und einiges mehr. Insgesamt gibt es 32 verschiedene "Dash Buttons", die verschiedenen Produkten zugeordnet werden können.
Eine Übersicht der Buttons und Produkte ist HIER zu finden.
Die "Dash Buttons" können aufgeklebt oder mit einem Haken aufgehängt werden. Die Batterie des "Dash Button" kann man weder tauschen noch laden, soll aber 5 bis 10 Jahre lang halten!


Bestellschutz:
Angenommen ich merke, daß das Waschmittel aufgebraucht ist und ich drücke den Knopf... Eine Stunde später sieht meine Freundin ebenfalls, daß das Waschmittel aufgebraucht ist und drückt auch den Knopf! In dem Fall wird das Waschmittel aber nur ein mal bestellt. Erst wenn das Produkt geliefert wurde, kann man mit dem Knopf eine erneute Bestellung aufgeben - so werden ungewollte Mehrfachbestellungen verhindert.

Dash Button


Ist der "Dash Button" sinnvoll?
Naja... Wirklich brauchen tut man ihn nicht. Bisher kam ich mit Einkaufszetteln gut zurecht. Aber es erleichtert manche Vorgänge!
Man befüllt die Waschmaschine und merkt, daß das Waschmittel alle ist... aber dann beschäftigt man sich mit was anderen und vergisst das Waschmittel total! Ist mir beim Katzenfutter auch schon passiert! Da darf man dann nur fürs Katzenfutter noch mal in den Supermarkt fahren -.-
Hat man aber einen "Dash Button" an der Waschmaschine oder beim Katzenfutter, dann wird dieser kurz gedrückt und das Problem hat sich erledigt, ohne daß man weiter daran denken muß. Am nächsten Tag hat man dann das jeweilige Produkt per Post bekommen.
Ich finde einen Sinn macht der "Dash Button" schon, aber zwingend notwendig ist er ehrlich gesagt nicht. Der ist eher eine nette Spielerei für Nerds ;) Oder für Faule... oder Vergessliche!


Was kostet ein "Dash Button"?
Das ist das Beste daran: Die sind nämlich quasi kostenlos! Man bezahlt zwar erst mal 4,99 Euro für einen Button, aber diese 4,99 Euro bekommt man für die erste Bestellung als Gutschein erstattet.
Einen kleinen Haken hat das Ganze aber noch: Nur Prime-Mitglieder können die "Dash Buttons" nutzen. Eine Prime-Mitgliedschaft kostet jährlich 49 Euro, hat aber noch einige andere Vorteile, wie kostenlosen Premium-Versand, Zugriff auf Prime-Video und einiges mehr... Eine Prime-Mitgliedschaft NUR für die "Dash Buttons" abzuschließen macht jedoch keinen Sinn!


Fazit:
Der "Dash Button" ist eine wirklich nette Spielerei, die quasi kostenlos ist, wenn man bereits Amazon Prime Kunde ist. Für Produkte, die man wirklich regelmäßig benötigt, macht der "Dash Button" tatsächlich Sinn!



Kleine Info am Rande:
Dies ist mein 300. Blogeintrag :) Juhuuuu! 
Vielen Dank an die zahlreichen Besucher!

Samstag, 20. August 2016

Alternative zur nicht mehr kostenlosen Postbank: DKB!

Die Postbank hat angekündigt, daß ihr kostenloses Girokonto nicht mehr für alle kostenlos sein wird. Genauer gesagt: Bis jetzt war das Girokonto kostenlos, wenn man monatlich mindestens 1000 Euro einzahlt. Ab demnächst ist es nur noch kostenlos für Leute, die mindestens 3000 Euro einzahlen! Davon sind Millionen Kunden betroffen!
Das Online-Banking kostet zukünftig 1,90 Euro pro Monat, wer auch in die Filialen will, der zahlt 3,90 Euro pro Monat.

Darüber kann man sich jetzt als Kunde aufregen, oder man wechselt einfach die Bank. Ich empfehle da die reine Online-Bank "DKB", die komplett kostenlos ist... dazu aber später mehr!

Ich erzähle erst mal meine Geschichte:
Als ich 14 Jahre alt war, da bekam ich mein erstes Girokonto - bei der Sparkasse Recklinghausen!
Das war 1995 und damals gab es noch kein Online-Banking für die breite Masse.
Das mit der Sparkasse war damals sehr praktisch, denn am Ende unserer Straße war eine Filiale.
Als ich Jahre später daheim auszog wurde das natürlich etwas komplizierter mit dem Banking... aber zum Glück war da schon das Internet für (fast) Jedermann erschwinglich, ich hatte bereits das Online-Banking der Sparkasse und ich zahlte da schon Kontoführungsgebühren.
Wieder einige Jahre später stand ich voll im Berufsleben und zog in eine andere Stadt - nach Mülheim! Dort musste mein Konto von Recklinghausen nach Mülheim transferiert werden, was eine neue Bankleitzahl und eine neue Kontonummer bedeutete.
Die Filiale in Mülheim war wieder gut zu Fuß zu erreichen.
Wieder etwas später zog ich innerhalb von Mülheim wieder um und da fing die Sparkasse an mich zu nerven: Ich hatte zwar auch wieder eine Filiale, die ich zu Fuß erreichen konnte, aber diese war für mich nicht zuständig - obwohl beide Filialen "Sparkasse Mülheim" hießen! Aber nein: Jede Filiale ist für sich und ich kann nur dort bedient werden, wo ich mein Konto auch eröffnet hatte.
Ich musste mein Konto also von Filiale zu Filiale transferieren lassen und musste dafür mit Bus und Bahn in die entferntere Filiale fahren - und das im inzwischen fortgeschrittenen Internet-Zeitalter! Das nervte mich!
Auch Kleinigkeiten wie Dispo verkleinern (ja, verkleinern und nicht vergrößern!) gingen nicht per Internet... auch dafür musste ich in die Filiale gehen, dort lange warten und dann irgendwelche Zettelchen unterschreiben... Da schrieben wir das Jahr 2010!!
Und ich zahlte weiterhin Kontoführungsgebühren... Wohl für Dienstleistungen wie Konten hin und her transferieren oder vor Ort Dispos managen.
Damals waren auch noch viele Leute der Ansicht, daß es wichtig wäre mit dem Typen in der Bank von Angesicht zu Angesicht sprechen zu können...  Aber mal ernsthaft: Wofür denn? Was soll man denn da besprechen, was man nicht per Telefon oder Internet regeln könnte?

Es reichte mir! Ich wechselte dann zur "Deutschen Kreditbank Berlin (DKB)", die mir meine Freundin empfohlen hatte:

Zur DKB Startseite

Die Vorteile liegen auf der Hand:
- kostenlose Kontoführung (egal wie viel man monatlich einzahlt!)
- kostenlose Kreditkarte (hatte ich bei der Sparkasse gar nicht)
- Guthabenzinsen (gabs bei der Sparkasse auch gar nicht)
- niedrigerer Dispozins (6,9% p.a.)
- alles einfach von daheim aus erledigen, ohne irgendwo hinfahren zu müssen

Es ist schon ein finanzieller Vorteil, daß man keine Gebühren zahlt, daß man Zinsen für sein Guthaben bekommt (aktuell 0,6% p.a. auf das VISA-Guthaben) und daß der Dispokredit weniger kostet, wenn man ihn denn ausnutzt.
Außerdem ist es viel bequemer! Ich muß nicht für jeden Furz in irgendeine Filiale fahren und dort den halben Tag verbringen, ich kann alles über das Portal oder telefonisch erledigen!

Also ich kann es den enttäuschten Postbank-Kunden nur ans Herz legen:
Das gilt auch für Kunden anderer Banken mit Kontoführungsgebühren ;)
Eine Filiale braucht kein Mensch, das ist nur viel umständlicher als reines Online-Banking. Und macht Euch keine Sorgen wegen Geld abheben: Das kann man mit der DKB-Kreditkarte überall auf der Welt und zwar auch kostenlos an allen Automaten mit VISA-Logo (achtet mal drauf, das sind sehr viele Automaten)! 

Ich bin jetzt seit rund 6 Jahren bei der DKB und ich bin super zufrieden! Die DKB hat hier gar keine Filialen, man kann also alles nur per Internet oder Telefon regeln... aber das finde ich echt super gut und es klappte die letzten Jahre hervorragend!

Auf gehts!

Montag, 15. August 2016

Tschüss Windows 10 Mobile und hallo Android!

Glaubt mir, die Entscheidung ist mir sicherlich nicht einfach gefallen, ich bin sogar ein wenig traurig! Nach drei Jahren Windows Phone 8, bzw. Windows 10 Mobile (auf Nokia- und Microsoft-Handys) hab ich jetzt einfach die Schnauze voll!

Gaaaanz früher war ich schon ein großer Fan von Nokia Handys - also zu Zeiten des Nokia 3210, 8210, der N-Serie, der Communicatoren 9110, 9210, 9500 und des Symbian Betriebssystems.
Dann erschienen irgendwann die ersten Handys mit Touchscreen und Windows CE (damals hatte Nokia noch nichts mit Windows am Hut) und 2009 hatte ich mein erstes Android-Handy. Nokia schwächelte da zu sehr und stürzte schließlich ziemlich ab.

2013 wechselte ich dann wieder zu Nokia - das Lumia 925 mit Windows Phone wurde das Handy meiner Wahl.
Die nächsten drei Jahre hatte ich dann mehrere verschiedene Lumias, mit denen ich mehr oder weniger zufrieden war.
Erst vor kurzem erfüllte ich mir den Traum vom Microsoft Flaggschiff Lumia 950 XL (ich berichtete hier) - technisch echt ein Hammer, aber die Software und das drumherum taugt einfach nichts!

Die Probleme mit den Apps:
Das erste Problem ist, daß es kaum Apps für W10M gibt! Damit hat man sich als Windows-User aber langsam abgefunden... Alles was grad "angesagt" ist, gibt es einfach nicht! Zum Beispiel MSQRD, grad ganz aktuell Pokemon Go und viele mehr, nur mal um die als Beispiel zu nennen. Was aber nicht so schlimm ist, weil mir nur die "wichtigen" Apps wirklich wichtig waren - Spielereien waren nebensächlich und nicht dringend notwendig.
Die Anzahl der Apps verdeutlicht es (Stand Mai 2015):
Google Store 1,5 Mio. Apps.
Apple Store 1,4 Mio. Apps.
Windows Store 0,34 Mio. Apps.
Das zweite Problem ist, daß vorhandene Apps kaum gepflegt werden. Dieses Problem ist natürlich viel schwerwiegender als das erste Problem: Updates unter W10M erscheinen viel später oder gar nicht und das hat schlechte, verbuggte und/oder veraltete Apps zur Folge.
Mal eben ein Foto machen und bei Facebook hochladen? Nein, das war nicht immer möglich, eher Glückssache -.-
Das dritte Problem ist, daß immer mehr Apps wieder verschwinden. Das Problem ist recht neu: Amazon und Paypal sind schon aus dem Windows Store verschwunden und demnächst sollen auch noch Angry Birds und weitere Apps folgen! Das ist so, weil es sich finanziell nicht lohnt, Apps für so wenig User zu programmieren und zu pflegen. Da verzichtet man lieber auf ne Hand voll User, statt da viel Geld zu investieren. Kann ich verstehen...

Die "Kacheln" sind nicht jedermanns Sache - ich fand sie toll!

Es gibt kaum Zubehör:
Zum Beispiel gibt es für Android ein riesen Smartwatch-Angebot.
Bei W10M? Nur die Band 2 (die nicht mal offiziell in Deutschland angeboten wird; ich berichtete hier) und jetzt gerade ganz neu die Vector Smartwatches (ich berichtete hier). Auch sind nur die wenigsten Fitnesstracker mit W10M kompatibel.
VR-Brillen gibt es für W10M überhaupt keine, für Android gibt es auch dort ein breites Spektrum!
DVB-T per externer Hardware auf dem Handy? Mit Android ja, mit W10M nein!
Es ist wie bei den Apps: Für Windows gibt es viel weniger bis gar keine Auswahl!
Im Vergleich zu Android ist das Angebot einfach viel zu mager! Zugegeben ist das aber nicht die Schuld von Microsoft... So ist das eben, wenn man nur ein unwichtiges Nischenprodukt ist :( 

Ich hatte die Schnauze einfach voll und wollte wieder zu Android! 

Ich entschied mich jetzt für das "Huawei Honor 7", was von verschiedenen Fachzeitschriften als "Highend-Geheimtipp" und "Preis-Leistungs-Wunder" bezeichnet wird - dem kann ich so weit zustimmen!

Im Vergleich zu meinem Lumia 950 XL ist das Honor 7 nichts besonderes... Technisch ist das Lumia 950 XL weit überlegen! Vor allem die Kamera!
Doch was nützt einem diese angebliche Überlegenheit?
Das Lumia 950 XL hat einen Iris-Sensor: Theoretisch eine tolle Sache, aber in der Praxis zu langsam, zu ungenau und einfach zu unpraktisch. Der Fingerabdrucksensor des Honor 7 funktioniert blitzschnell und zuverlässig! Den Iris-Sensor habe ich nur ein mal zum testen verwendet, den Fingerabdrucksensor benutze ich täglich mehrfach!
Die Kamera des Honor 7 ist ganz OK und auch die restliche Hardware ist für den günstigen Preis wirklich absolut in Ordnung! 

Was die Apps angeht, hab ich plötzlich eine ungewohnte Freiheit wieder bekommen: jede App steht zur Verfügung und kann installiert! Das kennt man als langjähriger Windows-User so gar nicht mehr :D
Das gleiche beim Zubehör: Ich hab plötzlich eine riesige Auswahl! Ich hab mir gleiche eine LG Watch Urbane und eine VR-Brille mitbestellt. Super!
Anrdoid-Handys haben so ein riesiges Potenzial, davon können Windows-Handys nur träumen!!


Fazit:
Das Design und die Optik von Windows 10 Mobile wird mir sehr fehlen! Und auch die Kamera des Lumia 950 XL fehlt mir ein wenig. Aber das Honor 7 ist nicht schlecht und ich freue mich über die Vielfältigkeit meines neuen Android-Handys!
Echt schade, daß aus den Windows-Handys nichts wurde... ich hatte drei Jahre lang Geduld, aber das reicht jetzt! Es wird auch nur noch schlechter anstatt besser...
Wer auf die meisten Apps verzichten kann und auf externes Zubehör keinen Wert legt, der ist bei Windows 10 Mobile jedoch bestens bedient! Mir war das zu wenig.

Sonntag, 17. Juli 2016

Huawei MediaPad X2 7 gegen Amazon Kindle Fire HDX 7

Ich hab mein altes "Amazon Kindle HDX 7" mal aussortiert und durch ein "Huawei MediaPad X2 7" ersetzt... hier mal eine kleine Vorstellung und ein Vergleich der beiden Tablets:

Ich hab seit etwas über zwei Jahren ein "Amazon Kindle Fire HDX 7" der dritten Generation.
Das war damals ein ziemlicher Preisknüller, denn für so wenig Geld bekam man nicht ansatzweise ein vergleichbares Tablet!
Der Knackpunkt an dem Ganzen: Das Tablet ist eigentlich ne reine Werbeplattform für Amazon und macht nur mit "Amazon Prime" Sinn.
Für mich war es aber ideal, da ich eben "Amazon Prime" Kunde bin und das Tablet ausschließlich für "Amazon Video" genutzt habe (daheim über WLAN Filme und Serien herunterladen und diese dann unterwegs offline anschauen) und dann noch ein bissl Fernsehen über den EyeTV W.

Die Benutzeroberfläche des Kindle Fire basiert auf Android, ist aber ein spezielles Amazon Betriebssystem (Fire OS). Der Nachteil ist dabei, daß man nicht die vielen Apps aus dem Google Play Store nutzen kann, sondern nur die wenigen (teils veralteten) Apps aus dem Amazon Store - da ist man in der Nutzung schon stark eingeschränkt (rund 80% weniger Apps als bei Google Play).

Besonders nervig war folgender Bug: Regelmäßig (eigentlich fast immer) konnte ich keine Filme oder Serien herunterladen, weil die Dateien angeblich bereits auf anderen Geräten genutzt wurden. Totaler Quatsch! Ich musste dann mehrmals die WLAN-Verbindung neu herstellen oder das Gerät neu starten, daß die Filme/Serien wieder verfügbar waren. Das Problem hatte ich die ganzen zwei Jahre lang! Kein Update brachte Besserung und niemand konnte mir bei dem Problem helfen. Es ist schon nervig, wenn die einzige, regelmäßig genutzte Funktion nicht richtig funktioniert!

Lange Zeit war ich mit dem HDX 7 trotz den Einschränkungen zufrieden - was vor allem an dem guten Preisleistungsverhältnisses lag. Inzwischen bekommt man aber für wenig Geld sehr gute Tablets, die sehr viel mehr bieten, als das HDX 7.
Die Entscheidung für ein neues Tablet fiel mir recht leicht: Laut verschiedenen Tests ist das Huawei X2 momentan das beste 7 Zoll Tablet auf dem Markt - ja, sogar besser als das iPad Mini 4!

Was übrigens viele beim Huawei X2 bemängeln (oft der einzige Kritikpunkt in Tests): Der "veraltete" WLAN-Standard 802.11n (aktuell ist der Standard 802.11ac).
Das halte ich für totalen Blödsinn! Der n-Standard leistet bis zu 150 Mbits pro Sekunde - mehr als ausreichend, wenn man bedenkt, daß die meisten Leute zu Hause nur eine 50 oder maximal 100 Mbits-Leitung haben und die werden nur in den wenigsten Fällen komplett ausgenutzt! Fürs surfen oder Videos streamen sind 150 Mbits mehr als ausreichend. Ich surfe/streame mit 16 Mbits und das reicht aus!
Der ac-Standard ist nur etwas schneller (in der Praxis eh nicht nutzbar) und die anderen Vorteile sind nur für Router relevant, nicht für die Endgeräte.
Neu bekommt man das X2 mit 32 GB Speicher ab rund 350 Euro. Ich habe ein gebrauchtes mit optischen Mängeln (die man in der Hülle eh nicht sieht) für 212 Euro ersteigert :)



Die zwei Tablets im Vergleich:
Displaygröße und Auflösung sind gleich, wobei das X2 ein IPS-Display hat, das HDX LCD-Display. Das HDX hat einen 4x 2,2 GHz Prozessor und 2 GB RAM, das X2 hat einen 8x 2 GHz Prozessor, einen extra Grafikprozessor und 3 GB RAM.
Das X2 ist im Grunde ein vollwertiges LTE Handy mit Dual-SIM (oder SIM und SD-Karte), GPS und Kompass. Das HDX gibt es zwar auch als LTE-Version, ist aber nicht als Handy nutzbar.
Alle technischen Daten gibt es hier bei Inside-Handy im Vergleich.

Obwohl beide Tablets ein exakt gleich großes Display haben, ist das X2 wesentlich schlanker als das HDX:

Links das Huawei X2, rechts das Amazon Kindle HDX.

Obwohl das HDX auch schon sehr hochwertig wirkt, legt das X2 da noch einen ordentlich oben drauf - absolut edel! Die Benutzeroberfläche des X2 wirkt schöner und moderner - das "Karussell" von Amazons Betriebssystem wirkte auf mich schon immer altbacken, unschön und vor allem unpraktisch.

Wie schon angesprochen, gibt es beim X2 dank des normalen Android-Betriebssystems viel mehr Apps zur Auswahl: rund 1,5 Millionen, während es im Amazon App Store nur rund 360.000 Apps gibt (Stand 2015). Neue Apps oder Updates erscheinen bei Amazon seltener oder gar nicht.

Das X2 läuft absolut flüssig, was beim HDX allerdings ebenso der Fall war.
Beim X2 hält der Akku deutlich länger und es treten quasi gar keine Fehler oder Abstürze auf, die beim HDX doch regelmäßig vor kamen.

Fazit:
Das Huawei X2 mit 7 Zoll ist ein super Tablet, um damit Amazon Prime Video oder DVB-T zu schauen. Aber es kann noch viel, viel mehr, es ist ein vollwertiges Handy ("Phablet") und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut super!
Ich bereue den Tausch nicht und kann das X2 mit guten Gewissen empfehlen :)