Dienstag, 25. Januar 2011

Android App: "Game Dev Story"

Heute stell ich mal ein kleines Spiel für Android vor: "Game Dev Story"

Man ist Besitzer einer Spieleschmiede und muß möglichst erfolgreich Computerspiele auf den Markt bringen.
Nach einer Anzeige bewerben sich einige Leute und man stellt verschieden qualifizierte Mitarbeiter ein, bildet diese aus, oder heuert kurzfristig außenstehende Programmierer für Einzelprojekte an.
Man muß als erstes wählen für welche Plattform das Spiel sein soll (diese Plattformen kommen und gehen mit den Jahren und sind an reale Plattformen wie dem SNES oder Game Gear usw. angelehnt).
Dann wählt man das Genre und grob worum es gehen soll. Das ist dann zum Beispiel "Game Kid" - "Action" - "Ninja" -> Ein Ninja-Actionspiel für den "Game Kid", was den Game Boy darstellen soll.

Dann beginnt die Entwicklung und man setzt seine Mitarbeiter (oder Leiharbeiter) an. Je nach Entwickler bekommt das Game Punkte für zum Beispiel Sound, Grafik oder Kreativität.
Irgendwann ist das Spiel dann fertig und wird auf den Markt geworfen... Vom hoffentlich hohen Gewinn kauft man sich Lizenzen für neue Plattformen, bildet seine Mitarbeiter weiter aus oder steckt mehr Entwicklungsgeld in das nächste Game...
"Game Dev Story" ist ein tolles Spiel, welches in einer einfachen aber schön anzusehender Grafik gehalten ist. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen, so daß das Spiel erstmal nicht so schnell langweilig werden wird.
Das Spiel gibt es öfter mal im Angebot für 1,87 Euro (wie heute), ansonsten kostet es um die 3-4 Euro: Game Dev Story
Eine kostenlose Demo gibt es auch: Game Dev Story Lite Damit kann man 2 virtuelle Jahre zocken, was für 3-4 Spielentwicklungen reicht.
Ich gebe 5 von 5 Sternen - das einzige Spiel für das ich bis jetzt was bezahlt habe! Absolut empfehlenswert!

Mittwoch, 19. Januar 2011

Rezept "Meat Pie"

Vorgestern habe ich für meine Freundin mal was exotisches gekocht: Das australische Nationalgericht "Meat Pie"!
Normalerweise wird das mit Rinderhack gemacht, aber im Aldi hatten die nur noch gemisctes Hack und außerdem macht man das ganze üblicherweise in kleinen Formen (um die 10-15cm)... Sowas habe ich nicht, deswegen habe ich das ganze in einer etwas kleineren Auflaufform gemacht (um die 30cm lang). Also so ganz original australisch ist das dann doch nicht, geschmeckt hats zum Schluss doch ;)

Die Zutaten für 3-4 Personen:
500g gemischtes Hack
2 Packungen Blätterteig (= ca. 450g)
2 Zwiebeln
4 EL Worcestersauce (gibts z.B. bei EDEKA)
4 EL Wasser
2 EL Soßenbinder
etwas Butter
ca. eine Hand voll Speck/Schinken in Würfeln
ein Ei
Salz und Pfeffer

Kosten: ca. 5 bis 6 Euro

Durchführung:
Die Zwiebeln schön klein hacken und mit etwas Butter in einer Pfanne glasig anbraten. Dann das Hackfleisch hinzugeben und ebenfalls anbraten.
Die Sauce mit dem Wasser, dem Soßenbinder und etwas Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel verrühren und dem gebratenen hinzugeben. Das ganze aufkochen lassen.
Dann das ganze in ein Gefäß geben und etwas abkühlen lassen - dabei das ganze nochmal gut vermengen!
In der Zeit kann man noch Speck-/Schinkenwürfel anbraten und anschließend der Mischung beigeben.
In der Zeit wo das ganze abkühlt, wird die Auflaufform vorbereitet:
Erst mit Butter einstreichen und dann eine Lage Blätterteig in die Form geben, so daß der ganze Boden mit den Seitenwänden bedeckt ist. Den überstehenden Teig abmachen.
Bei mir war nach dem backen der Boden noch etwas roh und daher empfehle ich die Form mit dem Teig etwa 5 Minuten bei 190 Grad vorzubacken!
Danach füllt man die Hackfleischmischung in die Form, verteilt das ganze gleichmäßig und drückt das ganze noch fest. Anschließend wird die ganze Form mit einer Lage Blätterteig bedeckt und der überstehende Teig entfernt. Den Teig oben leicht auf die Hackfleischmischung drücken und die Teigplatte mit dem Teigboden verbinden.Das ganze sollte jetzt wie ein Kuchen aussehen!
Die Teigreste kann man zu Würsten rollen, die man dann noch oben auf drauflegt - zur Verzierung und daß mehr dran ist ;)
Zum Schluss wird das Ei verquirlt und auf den Meat Pie gestrichen.

Das ganze kommt dann für 20-25 Minuten bei 190 Grad Umluft in den Backofen.

Gesamtaufwand: weniger als eine Stunde!

Serviert wird das ganze mit einer Tomatensoße (die ich nicht hatte) - Ketchup würde zur Not wahrscheinlich auch gehen (hatte ich auch nicht).


Der letzte Rest "Meat Pie"


Fazit:
Meiner Freundin und mir hat es richtig gut geschmeckt! Ist mal was anderes, sehr interessanter Geschmack, recht schnell und einfach zubereitet und die Kosten halten sich auch in Grenzen!
Ich werde das mit Sicherheit nochmal machen und beim nächsten mal versuche ich es auch mit reinem Rinderhack ^^ Und vielleicht besorg ich auch kleine Formen. Außerdem kann man ja auch so noch etwas experimentieren... Vielleicht das ganze scharf machen?

Samstag, 8. Januar 2011

"Sadellenwurst"

Auf N24 lief gerade eine Reportage über einen Wurst-Wettkampf und vorrangig ging es um einen Teilnehmer, der mit einer Sardellenwurst antrat.

Ganz kurz war sein Anmeldeformular zu sehen:

AUGENKREBS! Obwohl das ganze höchstens für ne halbe Sekunde zu sehen war, viel es mir sofort auf: Es heißt Sardellen und nicht Sadellen!

Was Rechtschreibung angeht bin ich sicherlich auch nicht perfekt - keine Frage ^^
Aber wenn man eine neue Wurst entwickelt hat, damit bei einem Wettkampf antritt und das ganze auch noch im Fernsehen gezeigt wird, dann sollte man sein neues Produkt auch richtig schreiben können! Autsch...
Aber was solls... der Kerl ist schließlich Fleischermeister und kein Fischer XD

Die Wurst kam dann doch nicht aufs Siegertreppchen (schmeckte nicht herzhaft genug), wurde aber mit Gold ausgezeichnet. Im Laden war die Wurst dann schließlich auch richtig geschrieben:

Würd ich gern mal probieren!

"Palette" Mülheim

In Mülheim gibts wenige Möglichkeiten abends weg zu gehen - für mich eigentlich gar keine!
Mülheim hat den höchsten Altersdurchschnitt in NRW und das merkt man auch! Die Jugend und Junggebliebenen fahren eher in die Nachbarstädte.
Es gibt zwar die berühmte Disco-Meile an der Sandstraße, aber die hohe Kriminalität dort schreckt die meisten dann doch ab.
Überhaupt ist in Mülheim immer so viel Randale und so viel Gesocks unterwegs, daß ich lieber in andere Städte zum feiern fahre!

Der einzige Laden wo ich überhaupt hingehe (lang nicht mehr da gewesen), ist das "Mississippi" (ehemals New Orleans) im Forum. Super gemütlich, tolles Frühstück, leckeres Essen... Preise sind gerade noch vertretbar und das Publikum ist noch erträglich. Aber auch hier kommt es im Umfeld (Forum, Innenstadt, Hauptbahnhof) eigentlich jedes Wochenende zu Randale!

In Kürze (am 14. Januar ab 16 Uhr) macht ein alter "Kultladen" am Synagogenplatz in der Stadtmitte wieder auf: Die Palette!
Ich weiß nicht wie der Laden früher war - ich frag mich auch ernsthaft warum der Laden pleite ging wenn er doch soooo super war - aber es hört sich vielversprechend an:
Ihr Konzept knüpft an vergangene Zeiten an, in denen die Palette bekannt und beliebt war unter Kunstfreunden und Individualisten in der Stadt. „Wir arbeiten eng mit dem Museum nebenan zusammen, Künstler können Werke, Installationen oder Skulpturen bei uns ausstellen“, sagt Brinkmann. Die Masse zu bedienen sei nicht ihr Ding. Dafür gebe es andere Lokalitäten in der Innenstadt, so Brinkmann, der viel Erfahrung aus der Gastronomie mitbringt und bereits einige Läden in Bottrop und Essen großgezogen hat.
Quelle: DerWesten
Dort wird neben Getränken auch bürgerliches Essen und Fingerfood angeboten. Öffnungszeiten sind unbekannt (außer daß Montag Ruhetag ist) und Preise sind auch noch keine bekannt (moderate Preise...).

Daß das meine Stammkneipe werden könnte bezweifle ich zwar, aber ich werde den Laden in Zukunft auf jeden Fall mal besuchen!

Wenn ich dort war, werde ich auf jeden Fall Bericht erstatten!