Montag, 1. September 2014

EU-Verordnung: Staubsauger nur noch maximal 1600 Watt

Ab heute ist es so weit: Neue Staubsauger mit mehr als 1600 Watt dürfen nicht mehr verkauft werden! Und noch schlimmer: Ab 2017 beträgt die Höchstgrenze nur noch 900 Watt!

Oh Schreck?

Die Kommentare auf Facebook zu den entsprechenden Nachrichten sind eindeutig:
"Idioten in Brüssel!"
"Haben die keine anderen Sorgen?"
"Was kommt als nächstes?"
"Was soll die Schei**e?!"
"Verfi**te EU!"
Und so weiter...

Ist ein Staubsauger mit 1600 Watt denn schlechter als einer mit 2400 Watt? Definitiv nein! 
Zum Beispiel mein 10 Jahre alter (!) Vorwerk-Staubsauger hat nur 900 Watt und ist der beste Staubsauger den ich je hatte!
Also warum gibt es überhaupt Staubsauger mit weit über 1600 Watt, wenn 900 Watt offensichtlich ausreichen?

Kurz gesagt lässt sich der dumme schlecht informierte Kunde von hohen Watt-Zahlen blenden: Man steht im Laden vor den Staubsaugern und auf den ersten Blick scheinen die Staubsauger sich kaum bis gar nicht zu unterscheiden. Bis auf die Watt-Zahl! Und da greift der Kunde dann einfach zu dem Gerät mit der höchsten Watt-Zahl, weil er denkt, er hätte dann den besten Sauger! Aus diesem Grund ist wohl ein Siemens Staubsauger mit 2400 Watt der meist verkaufte Staubsauger bei Amazon!

Wie viel Power braucht man denn wohl, um ein paar Gramm Dreck auf zu saugen? OK, bei Tierhaaren in Polstern oder Teppichen würden wahrscheinlich nicht mal 4000 Watt ausreichen um diese heraus zu saugen... da hilft nur eine sogenannte Turbodüse (mit rotierenden Borsten). Dann reichen wenige Watt aus, um auch die Haare aus den Textilien zu bekommen ;)

Ich glaub bei den Staubsaugern ist es wie bei Digitalkameras: Mehr heißt nicht immer besser!
Eine Handykamera mit 20 Megapixeln ist auch nicht besser als eine digitale Spiegelreflexkamera mit 18 Megapixeln! Die Megapixel alleine machen keine guten Fotos - es kommt viel mehr auf die Objektive und andere Faktoren an! Merke: Die Auflösung hat nichts mit der Bildqualität zu tun!
Und genau so ist es bei Staubsaugern: Ein Vorwerk mit 900 Watt (mit elektrisch unterstützter Turbodüse und mit ausgeklügelter Saugtechnik ohne Saugkraftverlust) saugt einfach besser als ein Sauger mit 2400 Watt, der schon am Staubbeutel Saugkraft verliert und an der Düse kaum noch Power hat...
Merke: Die Watt-Zahl hat nichts mit der Saugkraft zu tun!

Was gibt es für Staubsauger?

OK, ein Vorwerk-Staubsauger kostet rund 700 Euro... das sind viele Leute verständlicherweise nicht bereit zu zahlen (auch wenn es sich wirklich lohnt!), oder sie können es einfach nicht.
Der meiner Meinung nach zweitbeste Staubsauger ist der Dyson DC33c für rund 300 Euro.  Beutellos, Zyklontechnik, 1300 Watt, einfach ein geniales Gerät!
Wem das immer noch zu teuer ist, der kann zum Beispiel zu einem Dirt Devil greifen, den es schon für rund 75 Euro gibt... ebenfalls beutellos, mit Zyklontechnik und übertriebene 1600 Watt.

Ein Rechenbeispiel:

Angenommen man saugt pro Woche eine halbe Stunde lang die Wohnung, dann sind das pro Jahr 26 Stunden ;)
Bei einem 2400 Watt Staubsauger sind das 62,4 kWh oder 15,60 Euro im Jahr.
Bei einem 900 Watt Staubsauger sind das 23,4 kWh oder 5,85 Euro pro Jahr.
(bei 25 Cent pro Kilowattstunde)
Man spart also nur beim Saugen rund 10 Euro Energiekosten oder 39 kWh pro Jahr!
Das klingt erst mal wenig... Wenn man aber bedenkt, daß es rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland gibt, dann ergibt das eine Ersparnis von 1560 Millionen kWh oder 400 Millionen Euro!

Fazit:

Ich finde diese Verordnung der EU gar nicht so schlimm! Da der deutsche Bürger (und Hersteller) wohl nicht von sich aus vernünftig handeln kann, muß man ihn eben per Gesetz dazu zwingen... Ein Staubsauger braucht nicht mehr als 1600 Watt, gute Staubsauger kommen mit weit weniger aus!
Bis 2017 wird es dann auch mehr Staubsauger mit 900 Watt auf dem Markt geben... bisher haben die meisten Hersteller eben einfach nur auf hohe Watt-Zahlen gesetzt.


Samstag, 30. August 2014

Bett aus Europaletten bauen

Aus Euro-Paletten kann man alle möglichen schöne Sachen bauen! Meine Freundin und ich haben aus Euro-Paletten ein Bett gebaut! Wie man das macht, beschreibe ich hier...


Als erstes mal die Einkaufsliste:
- 14 Euro-Paletten zu je 7,50 Euro = 105 Euro
- Bosch Multischleifer 65 Euro
- weitere Schleifblätter 20 Euro
- 5 Liter Leinöl-Firnis 30 Euro
- 30 (5x6 Packungen) Flachverbinder 10 Euro
- 8 Winkelverbinder 5 Euro
----------------------------------------------
Gesamtkosten: 235 Euro

Die Grundfläche besteht aus sechs Paletten, was eine Fläche von 2,40 x 2,40 Metern ergibt (eine Palette ist 1,2 m lang, 08 m breit und 14,4 cm hoch). Damit das Bett eine gewisse Höhe hat, kommt auf die Grundfläche noch eine Lage Paletten drauf (je nach Geschmack kann man auch drei Schichten oder auch nur eine Schicht nehmen). Für das Kopfteil benötigt man noch zwei Paletten, was dann insgesamt 14 Paletten sind! Das fertige Bett sieht dann etwa so aus:



Wahl der Paletten:
Die Paletten sind meistens gebraucht, man sollte daher vor Ort schauen, daß die Optik den persönlichen Wünschen entspricht. Wir haben die nicht ganz so schönen Paletten für die Grundfläche genommen und die besonders schönen für die zweite Schicht genommen. Außerdem sollte man darauf achten, was die Paletten für Klötze haben - es gibt welche aus Echtholz und welche aus einer Art Preßspan:

Klötze mit Stempel - links aus Echtholz, rechts aus Preßspan


Schleifen der Paletten:
Da die Paletten gebraucht und unbehandelt sind, sollte man sie schleifen, daß man sich später keine Splitter einfängt.
Wir haben die Paletten erst mal mit 60er Schleifpapier grob geschliffen und dann mit 120er Schleifpapier fein geschliffen. Das sollte man besser draußen machen ;)
Die Klötze sollte man nicht schleifen, wenn man den Aufdruck erhalten möchte.


Ölen/lackieren der Paletten:
Wie die fertig geschliffenen Paletten weiter behandelt werden, ist reine Geschmackssache! Wir haben uns für Leinöl-Firnis entschieden, weil das ein natürliches Produkt ist und das Holz in seiner Farbe erhalten bleibt. Natürlich kann man das Holz auch farbig lackieren, wenn man will.
Mit Leinöl-Firnis geht man wie folgt vor:
- Mit einem Lappen oder Schwamm das Öl großzügig auf die Palette auftragen.
- Etwa 20 Minuten warten und Öl in das Holz einziehen lassen.
- Eine zweite Schicht Öl auftragen.
- Eine Stunde warten.
- Mit einem trockenen Lappen die Palette abreiben und so das überschüssige Öl wieder abtragen.
- Die Palette mindestens einen Tag lang ruhen lassen.


Der Zusammenbau:
Man legt die ersten sechs Paletten für die Grundfläche zusammen:


Man sollte die Paletten sofort an die richtige Stelle legen, denn am Ende hat das Bett ein Eigengewicht von rund 310 kg (+/- 25 kg je nach Art der Paletten)!

Dann verschraubt man die Paletten miteinander - am besten mit je zwei Flachverbindern pro Palettenseite, also insgesamt 14 Stück für die Grundfläche.


Dann stellt man das Kopfteil hinter die Grundfläche und verbindet diese mit 4 Winkelverbindern.

Als nächstes kann man die zweite Schicht Paletten auf die Grundfläche legen und diese wieder mit 14 Flachverbindern miteinander verschrauben.

Zuletzt verschraubt man die zweite Schicht wieder mit 4 Winkelverbindern mit dem Kopfteil.
Durch das Kopfteil ist die Grundfläche mit der zweiten Schicht fest verbunden und verrutscht nicht mehr. Mit den letzten beiden Flachverbindern kann man noch die zwei Paletten des Kopfteils miteinander verschrauben. 

Fertig! :)


Die Matratzen:
Das Bett hat keinen Lattenrost und daher sollte man eine Matratze mit vernünftigen Federkern nehmen und keine Matratze aus Schaum. Unsere Matratzen gibt es offensichtlich nicht mehr so, wie wir sie mal bestellt haben... Wir haben zwei Federkernmatratzen zu je 100 x 200 cm mit Härtegrad 2 genommen, die pro Stück knapp 100 Euro gekostet haben (zum Beispiel so eine).
Durch die Paletten bekommen die Matratzen von unten genug Luft und man brauch sich keine Gedanken um Schimmel machen.


Fazit:
Für nur 235 Euro (bzw. 435 Euro inkl. Matratzen) bekommt man ein massives und großes Bett, das optisch richtig was her macht. Ähnlich massive und große Betten kosten im Laden mindestens 800 Euro!
Der Aufwand ist aber doch recht hoch: 14 Paletten transportiert und lagert man nicht mal so eben ;)
Das Schleifen nimmt gut 7 Stunden in Anspruch und ist recht anstrengend... am besten verteilt man die Arbeit auf zwei Personen und/oder auf zwei Tage.
Das Ölen dauert mit Wartezeiten auch gut 2-3 Tage. Man muß auch bedenken, daß man die geölten Paletten irgendwo in der Wohnung frei aufstellen muß - das nimmt enorm viel Platz in Anspruch!
Der Aufbau geht dann recht schnell - in etwa einer Stunde ist das Bett zusammen geschraubt!
Also wenn man es locker angeht, dauert das ganze Projekt etwa 5 Tage.

Montag, 18. August 2014

Alternative zu Almased: Mammut Formel 90 Protein (Eiweißshake)

Vor ziemlich genau vier Jahren habe ich schon mal erfolgreich eine Almased-Diät gemacht (siehe Bericht hier), dabei einige Kilos verloren und das Gewicht dann lange gehalten.
Seit einigen Monaten halte ich mich an eine Nahrungsumstellung (ausführlicher Bericht hier) und habe seit dem auch schon erfolgreich 7 Kilo abgenommen (von rund 88 auf 81 Kilo)!
Um schneller auf mein Wunschgewicht zu kommen, wollte ich eigentlich wieder zu Almased greifen... aber zufällig wurde meine Aufmerksamkeit auf ein anderes Produkt gelenkt: 


Das Mammut ist eigentlich gar kein Diät-Produkt, sondern ein Protein-Shake für Sportler. Doch bei genauerer Betrachtung merkt man, daß Almased eigentlich auch nur ein Protein-Shake ist!

Die Inhaltsstoffe:
Almased besteht hauptsächlich aus 50% Sojaeiweiß, 25% Bienenhonig, 23% Magermilch-Joghurtpulver und den wichtigsten Vitaminen, die man so braucht.
Mammut besteht zu 90% aus vier verschiedenen Eiweißen (Sojaeiweiß, Molkeneiweiß, Milcheiweiß und Hühnerei-Eiweiß).
Was Eiweiße angeht, ist das Mammut so auf jeden Fall hochwertiger. Nur die vielen Vitamine fehlen im Mammut - das muß man entweder durch normale Ernährung zu sich nehmen, oder wenn man eine strenge Diät macht, durch Vitamin-Präparate.

Der Geschmack:
Almased gibt es nur in einer seltsamen, nicht definierbaren Geschmacksrichtung... keine Ahnung was die Hersteller sich dabei gedacht haben! Wer Almased schon mal probiert hat, der wird mich verstehen ;)
Mammut gibt es in immerhin drei Geschmacksrichtungen: Schoko, Vanille und Erdbeere. Ich hatte bisher nur Schoko und finde es geschmacklich OK... auf jeden Fall besser als Almased!

Die Nährwerte:
Almased mit 200ml Milch: 320 kcal, 33,1g Eiweiß, 10,2g Fett, 24,8g Kohlenhydrate
Mammut mit 300ml Milch: 241 kcal, 29,6g Eiweiß, 5,7g Fett, 15,8g Kohlenhydrate
Bei Mammut bekommt man eine größere Portion und trotzdem spart man Kalorien, Fett und Kohlenhydrate! Gerade bei einer Diät optimal!

Der Preis:
Man könnte jetzt annehmen, daß das bessere Mammut auch teurer wäre... das ist aber nicht so!
Almased kostet pro Kilo knapp 35 Euro, Mammut pro Kilo nur knapp 13 Euro!
Da man vom Mammut aber auch noch viel weniger Pulver pro Portion braucht, ergibt sich ein Preisunterschied um den Faktor sechs: Eine Portion Almased kostet rund 1,85 Euro, eine Portion Mammut nur rund 0,30 Euro!!
Warum ist das so? Weil Diät-Produkte ganz einfach teurer verkauft werden können als Eiweiß-Shakes für Sportler!






Weitere Alternativen:
Generell kann man jeden Protein-/Eiweißshake als Ersatz zu Almased trinken. Mammut ist dabei aber besonders günstig und stammt trotzdem von einem der besten Herstellern (Best Body). Preis-Leistung stimmt hier einfach!
Wer auch mal Lust auf einen anderen Geschmack hat, für den gibt es viele Alternativen, zum Beispiel den fruchtigen Sommer-Shake von Best Body. Der gehört zu den hochwertigen Premium-Shakes, ist aber immer noch günstiger als Almased!

Tipps zum Verzehr:
Wer versucht ein Pulver im Glas zu verrühren (egal ob Almased oder irgendein Proteinshake), der wird schnell merken, daß das sehr umständlich ist und daß eigentlich immer Brocken übrig bleiben.
Ich habe deswegen einen Shaker gesucht und dabei die unglaublich geniale BlenderBottle entdeckt!
In der Flasche befindet sich ein Spiralball aus Chirurgenstahl - schüttelt man die Flasche, wird der Shake unglaublich cremig (Volumen verdoppelt sich nahezu) und es gibt garantiert keine Brocken mehr!
Wenn man nicht ganz so viele Kalorien sparen muß, dann kann man den Shake auch noch etwas aufmotzen:
300 ml Milch, 2 Eßlöffel Mammut, einen Fruchtjughurt (150 Gramm) und einen Schuß Saft. Einfach alles in die BlenderBottle geben und dann ordentlich schütteln! Das Ergebnis ist eine nahezu Vollwertige Mahlzeit mit nur rund 400 Kalorien. Ich ersetze damit gerne die letzte Mahlzeit des Tages und spare so einige Kalorien und vor allem Kohlenhydrate und Fett!
Die einfache BlenderBottle (Sportmixer) gibts in sehr vielen Farben mit 590ml oder mit 828ml.


Fazit:
Almased ist ein gutes Produkt, aber Mammut ist noch besser und dazu auch noch günstiger! Und egal welches von beidem man benutzt: Die BlenderBottle gehört dazu!
Ich bin mit Mammut sehr zufrieden und trinke es sogar richtig gerne - ich freue mich abends sogar drauf und ich habe nicht das Gefühl auf etwas verzichten zu müssen! Von Almased kannte ich das so nicht, das war eher ein zwanghaftes zuführen von Nährstoffen :(

Montag, 4. August 2014

Sushi vom Lidl *update*

Im Herbst 2010 habe ich hier etwas über das kurzzeitig angebotene Sushi von Lidl geschrieben. 
Seit einiger Zeit hat Lidl Sushi dauerhaft im Angebot und daher habe ich diesen Artikel hier noch mal komplett neu geschrieben!

Erst mal ein Vergleich zwischen dem Sushi von 2010 und 2014:
2010 gab es 220,5 Gramm für 3,95 Euro (= 1,79 Euro pro 100 Gramm).
2014 gibt es 190/200 Gramm für 2,69 Euro (= 1,42/1,35 Euro pro 100 Gramm).
Selten daß etwas günstiger wird! Aber das Sushi jetzt ist nur gekühlt und nicht tiefgefroren wie 2010.

Das damalige Tiefkühl-Sushi von Lidl (Herbst 2010)

Die zwei aktuellen Sushi-Bixen von Lidl: "Nishi" und "Joto" (Sommer 2014)


Da das Sushi nicht eingefroren ist, ist es nicht wirklich frisch! Die Tiefkühl-Sushis wurden nach der Produktion sofort eingefroren und die Alterung wurde dadurch gestoppt. Wie lange die gekühlten Sushis schon im Kühler liegen, ist immer schwer zu sagen. Wenn man Pech hat, hat man drei oder vier Tage altes Sushi vor sich! Ob das so gut ist?


In jeder Box ist Ingwerzubereitung, viel zu wenig Wasabi (Meerrettichzubereitung genannt) und Sojasauce. Auf die Eßstäbchen wurde im Gegensatz zum alten Angebot verzichtet - schade!


Bezüglich der Inhaltsstoffen und der Nährwerte hier einfach mal ein Foto:

Links "Nishi" und rechts "Joto". Klicken für größeres Bild!


Und nun zum Geschmack:
Generell für den Preis durchaus OK! Im Gegensatz zu "frisch vom Japaner" aber etwas geschmacklos und fad. Ich meine die tiefgefrorenen Sushis anderer Supermärkte (Aldi, Rewe,...) haben da etwas mehr Geschmack. Auch das Wasabi kommt mir etwas lasch vor.
Schulnote 3+


Fazit:
Als Snack für eine Person oder als kleine, schnelle Vorspeise für zwei Personen OK. An das richtige, frische Sushi vom Japaner kommt es natürlich nicht heran. Für das schnelle Sushi zwischendurch sind die Supermarkt-Sushis aber durchaus OK (mehr aber auch nicht)!

Sushi einfach mal selbst machen!
Dazu empfehle ich dieses Kochbuch: "Sushi: Kulthäppchen aus Japan" und dazu das nötige Zubehör mit dem "Easy Sushi Maker" .
Die Zubereitung macht sogar Spaß, man kann daraus ein kleines Event machen und es schmeckt viel besser als das aus dem Supermarkt.
Traut Euch, es ist einfacher als man denkt!

Freitag, 18. April 2014

Microsoft stellt Windows XP Support ein

Der Support von Windows XP wurde kürzlich beendet! Das heißt: Finden Hacker eine neue Sicherheitslücke (und das werden sie!), dann wird Microsoft diese Lücke nicht mehr schließen. Man ist also völlig ungeschützt!
Es wird daher dringend (!!) empfohlen, sofort ein neueres Betriebssystem zu installieren!
Ich kann es auch ehrlich gesagt nicht verstehen, warum manche Leute so krampfhaft an einem 13 Jahre alten Betriebssystem festhalten...


Als Ersatz empfehle ich Windows 7! 
Das gibts als 32 Bit- und als 64 Bit-Version. Man sollte vor dem Kauf also prüfen, ob der Prozessor 32 oder 64 Bit unterstützt. Die Benutzeroberfläche von Windows 7 ähnelt sehr der von Windows XP und der Umstieg erfolgt so sehr leicht.
Windows 7 ist inzwischen  völlig ausgereift (ist ja auch schon 4,5 Jahre alt), läuft sehr stabil und unterstützt sehr viel Hardware.

Neuer und ebenfalls gut ist Windows 8.1, was es ebenfalls als 32 Bit- und 64 Bit-Version gibt. Den Vorgänger Windows 8 sollte man hingegen meiden - das ist ziemlich verbuggt und läuft instabil. Wer aber schon Windows 8 hat, der kann dieses kostenlos auf Windows 8.1 updaten.


Dienstag, 15. April 2014

Kaffeemaschinen sollen verboten werden?

... wenn man der BILD-Zeitung Glauben schenken darf, ja! Aber wer glaubt schon der BILD?

Es geht darum, daß die EU-Regierung Stromfresser verbieten will. Es hat mit den starken Glühbirnen angefangen, es waren/sind Staubsauger im Gespräch und jetzt geht es um Kaffeemaschinen.

Aber diese sollen nicht komplett verboten werden, so wie es die BILD darstellt. Es geht nur um die Warmhalteplatte, welche sich automatisch abschalten soll, wenn man vergisst die Kaffeemaschine auszuschalten. Das wars! Übrigens unterstützen das heute eh schon viele Kaffeemaschinen...

Für eine größere Ansicht anklicken









Montag, 14. April 2014

Nachteile einer E-Zigarette

Rauchen ist gefährlich! Es macht krank und viele sterben dran! Das weiß wohl jeder... Die Regierung versucht deshalb (halbherzig) das Rauchen zu unterbinden - man will ja nur das Beste für seine Wähler ;)
Das brachte zum Beispiel das Nichtraucher-Schutzgesetz hervor. Gut, ich habe deswegen tatsächlich mit dem Rauchen aufgehört, weil mir die ständige Suche nach "Raucherplätzen" auf den Keks ging, aber es haben insgesamt wohl nur wenige deswegen mit dem Rauchen aufgehört.
Es werden immer noch massig Tabakprodukte verkauft, an denen Industrie und Staat mächtig Gewinn machen. Da niemand auf diese zig Milliarden Euro verzichten will, sollen die Leute natürlich fleißig weiter rauchen...

Doch dann kam plötzlich die E-Zigarette auf den Markt:
- es fühlt sich an wie eine richtige Zigarette (das ist der wichtigste Punkt!)
- sie ist recht günstig
- es entsteht kein Rauch der andere belästigt und Wohnung/Auto ruiniert
- es gibt sehr viele Geschmacksrichtungen mit oder ohne Nikotin
- sie ist recht einfach in der Handhabung

Zum ersten mal (patentiert aber bereits im Jahr 1963!) gab es eine ECHTE Alternative zur Zigarette und der Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten - die E-Zigarette verbreitete sich schnell. Die Tabakindustrie und der Staat mussten darauf hin natürlich handeln:
Als erstes wollte man die Verbrauchsstoffe (Liquide) der E-Zigarette apothekenpflichtig machen, aber das schlug (vorerst) fehl. Im September 2013 entschied dann das Oberverwaltungsgericht Münster, daß Liquide keine Arzneimittel sind. In Österreich werden Liquide jedoch wie Arzneimittel behandelt.

Schließlich versuchte man es mit Panikmache: In der E-Zigarette würde es "wahrscheinlich" gefährliche Giftstoffe geben (die es in Tabak ja nicht gibt //ironie aus).
Spätere Untersuchungen ergaben, daß E-Zigaretten kaum gefährliche Giftstoffe enthalten und im Gegensatz zu Tabakrauch eher unbedenklich sind!
Der Ruf der E-Zigaretten war aber bereits ruiniert: Viele halten E-Zigaretten noch immer für gefährlicher als Tabakrauch. 

Die Tabaklobby hat ein Teilziel erreicht, nun muß man nur noch den aktiven E-Zigaretten-Rauchern den Spaß verderben...
Das gelang, indem man die E-Zigarette mit in das Nichtraucher-Schutzgesetz einbezog! Heißt: wer in Kneipen/Restaurants eine E-Zigarette rauchen will, muß auch vor die Tür gehen! Der Vorteil, daß man keine anderen einräuchert und quasi überall dampfen kann, ist somit für die Katz.

Ab und zu muß man die Panikmache aufrecht erhalten, so wie es ein aktueller Bericht der BILD vor macht:
"So gefährlich sind E-Zigaretten wirklich - Britin nach Explosion in Krankenhaus"
Viel Panikmache, einfache Erklärung: in jeder E-Zigarette sitzt ein Akku und Akkus können nun mal explodieren, vor allem wenn man Billiggeräte nimmt (was hier der Fall war). Auch bei E-Zigratten gilt: Nur Qualitätsware nehmen!! Billige Akkus haben oft keinen Überspannungsschutz und können dann explodieren. Das gabs schon oft bei Handys und das passiert eben auch bei E-Zigaretten, wenn man den billigen Schrott nimmt.

Ich kenne ein paar Leute, die gar keinen Tabak mehr rauchen, sondern nur noch E-Zigaretten (teilweise sogar komplett ohne Nikotin). Das ist doch absolut zu begrüßen! Klar sind E-Zigaretten nicht gesund, aber sie sind wesentlich ungefährlicher als Tabakrauch!
Also warum sagt der Staat nicht "OK, E-Zigaretten sind zwar auch nicht so toll, aber immerhin besser als Zigaretten"? Ganz einfach: Der Staat hat die Tabaklobby im Nacken sitzen und der Staat kassiert nun mal auch Milliarden über die Tabaksteuer.

Und das ist der größte Nachteil der E-Zigaretten: Der Staat verdient nichts dran!
Ansonsten gibts eigentlich nur Vorteile gegenüber dem Tabak! Noch besser ist eigentlich nur ganz auf zu hören ;) Aber wer von Tabak auf E-Zigarette umsteigt, oder damit zumindest einen Teil der normalen Zigaretten ersetzt, der ist schon auf dem richtigen Weg... einfach mal ausprobieren!

Kauftipps:
-> gute E-Zigarette im großen Starter-Paket (gutes Preis-Leistungs-Verhältnis)
-> große Auswahl an Liquide mit und ohne Nikotin
-> oder ganze aufhören: "Endlich Nichtraucher" von Allen Carr (damit hab ich es geschafft)



Samstag, 8. Februar 2014

Tabakfreier Schnupftabak: Schnupfpulver Test Teil 2

Teil Nr. 1 ist bereits fast 2 Jahre her (siehe hier), nun wird es endlich mal Zeit für Teil Nr. 2 meines Snuff-Tests!

Ich hatte zwischenzeitlich das Vergnügen, einen "richtigen" Tabak-Schnupfer (nennt man die so?) anzutreffen. Ich bot ihm meine tabaklosen Snuffs an, die er erstaunlicherweise gar nicht kannte!
Er fand, daß die zwar kein Ersatz sind, aber für zwischendurch wäre das eine willkommene Abwechslung.

Heute stelle ich fünf weitere Sorten vor:


1) Zweimühlen-Snuff Potpourri No. 1
Das Potpourri tanzt komplett aus der Reihe, da es nicht auf Traubenzucker basiert, sondern aus Kräutern besteht. Es löst sich daher auch nicht restlos in der Nase auf und man muß früher oder später die Nase putzen. Es ist daher richtigen Schnupf-Tabak auch am ähnlichsten! Das bestätigte mir auch der genannte "richtige" Tabak-Schnupfer.
Das Potpourri riecht sehr angenehm, ist in der Nase sehr mild und schmeckt nach frischen Kräutern.

2) Bernard's Magic Moments white
Magic Moments ist ein sehr mildes und süßliches Schnupfpulver auf Traubenzucker-Basis.
Ich finde das schon fast unspektakulär und langweilig... zwar nicht schlecht, aber andere Sorten sind da einfach interessanter.

3) Paul Gotard Snuff White Coconut
Dieser Snuff ist auch eher mild, hat eine leicht frische Note mit einem leicht süßlichen Kokosnuß-Abgang. Für Freunde des Exotischen sehr zu empfehlen!

4) Braniff Snuff Guarana Energy Powder
Der Braniff Snuff ist mild und fruchtig, eine bestimmte Geschmacksrichtung kann ich nicht bestimmen (Guarana schmeckt anders). Insgesamt recht unspektakulär, aber dennoch lecker und empfehlenswert!

5) Stok Frappe
Auch der letzte im Test ist sehr mild. Es schmeckt nach süßlichen Kaffee - Frappe halt!


Fazit:
Alle fünf getesteten Snuffs sind mild und daher auch für Anfänger geeignet. "Bernard's Magic Moments white" finde ich eher am unspektakulärsten. Das "Zweimühlen Potpourri" finde ich am besten - es ist der einzige Snuff aus richtigen Kräutern und schmeckt daher auch völlig anders!

Tipp am Rande:
Generell sollte sich jeder regelmäßig die Nase spülen, aber ganz besonders wenn man Schnupftabak zu sich nimmt, sollte man das regelmäßiger machen!
Diese Nasendusche ist günstig, praktisch und gut - die benutze ich auch regelmäßig!

Samstag, 25. Januar 2014

Neu: Nintendo 2DS

Schon seit Oktober 2013 gibts von Nintendo eine neue Spielkonsole:

 

Als erstes fällt einem ins Auge, daß diese Konsole nicht klappbar ist und technisch ist der größte Unterschied die fehlende 3D-Funktion beim 2DS. Ansonsten unterscheiden sich die zwei Konsolen nicht. Die Displays sind gleich groß, nur die Gehäusemaße unterscheiden sich:
Der 2DS mißt 127 x 144 x 20,3 mm bei 260 Gramm.
Der 3DS mißt 74 x 134 x 21 mm bei 235 Gramm.
Der 2DS soll wesentlich robuster und unempfindlicher als der 3DS sein, ansonsten hat der 2DS keine Neuerungen oder Verbesserungen. Alle Spiele vom 3DS und dem alten DS lassen sich mit dem 2DS spielen.

Lohnt sich der 2DS?
Der Nintendo 3DS kostet rund 190 Euro und ist so 65 Euro teurer als der 2DS. Ob man die 3D-Funktion braucht oder nicht, ist Geschmackssache, ebenso das Design - mir gefällt der 3DS optisch besser! 
Einen guten, gebrauchten 3DS von einem gewerblichen Händler (mit 12 Monaten Garantie) gibts auch schon für rund 140 Euro.

Hat der 2DS Zukunft?
Ich glaube nein... der Preis ist zwar attraktiv, aber die fehlende 3D-Funktion, das ungewohnte Design und fehlende Neuheiten macht das meiner Meinung nach wieder zunichte.



Update April 2014:
Die Preise sind inzwischen gesunken.
Der 2DS kostet aktuell 115 Euro (in weiß)
Der 3DS kostet aktuell 158 Euro (in rosa)
Das ist ein Preisunterschied von nur noch 43 Euro. Im Verkaufsrang von Amazon ist der 2DS auf Platz 533 und der 3DS auf Platz 381. Der 3DS verkauft sich also immer noch besser als der 2DS. Das war zu erwarten!
 

Montag, 13. Januar 2014

Test: "Müller Milchreis leicht und lecker"

Ich halte ja nichts von Diätprodukten, aber weil nichts anderes mehr da war, hab ich mir einen "Müller Milchreis leicht und lecker" in der Geschmacksrichtung "Zimt" gekauft:



"Leicht und Lecker": 152 Kalorien, 10 Gramm Zucker und 4 Gramm Fett.
"Normale Variante": 218 Kalorien, 25,4 Gramm Zucker und 4,8 Gramm Fett.

Schon beim umrühren ist mir aufgefallen, daß er wesentlich dünner ist, als der normale Milchreis. Und genau so schmeckt er auch: dünn! Es schmeckt so, als ob man den normalen Milchreis einfach mit etwas mehr Milch verdünnt hat. Geschmacklich zwar voll OK und durchaus lecker, aber irgendwie unzureichend... einfach nicht so gut wie die normale Variante.

Auch hier bestätigt es sich für mich wieder: Diät-Produkte taugen nichts! Lieber zu den "normalen" Lebensmitteln greifen und davon einfach etwas weniger essen.
Da auf der Verpackung aber nicht das Wort "Diät" zu finden ist, kann es auch sein, daß der absichtlich so dünn sein soll und deswegen als "leicht" bezeichnet wird? Ich weiß es nicht...
Wem der normale Milchreis zu dick / zu fest ist, der kann mal diese "leichte Variante" versuchen. Als Ersatz während einer Diät ist davon eher abzuraten.

Und wenn man als Milchreis-Fan etwas Zeit hat: Selbst machen! Ist günstiger, noch leckerer, man hat die Inhaltsstoffe etwas besser im Blick und man kann die Konsistenz selbst bestimmen ;)

Donnerstag, 9. Januar 2014

Was ist an neuen Handys wirklich neu?

Vor rund 10-15 Jahren haben sich die einzelnen Handys noch wirklich voneinander unterschieden: Es gab Handys mit unterschiedlichen Tastaturen und erste Handys ganz ohne Tastaturen, viele verschiedene Farben (dazu austauschbare Cover) und auch Formen und Aufbauweisen (Barren, Schiebe- oder Klapphandy).
Heute sehen im Grunde alle Handys gleich aus und die kleinen Unterschiede in Form von Farbe und Material werden dann von Handyhüllen verdeckt, da die Handys heute empfindlicher sind als früher.

Beispiel der Vielfalt früher und heute

Früher hab ich mir alle paar Monate ein neues Handy gekauft, weil es einfach so viele verschiedene Modelle zur Auswahl gibt und es immer wieder zu tatsächlichen Innovationen kam! So kam ich in wenigen Jahren auf über 40 Handys! Bis ich mein erstes Android Handy hatte... diese habe ich immer länger behalten, da es sich einfach nicht lohnt ein neueres Modell zu kaufen!

Was ist denn heute an einem neuen Handy eigentlich neu?
Im Grunde unterscheidet sich mein inzwischen zwei Jahre altes "Samsung Galaxy Tab 2 7.0 Plus" nur unwesentlich von den neuesten Handys!
Was bei neuen Handys neu ist:
- Display hat eine höhere Auflösung
- Prozessor ist schneller (evtl. mehr Kerne)
- neueres Betriebssystem mit wenigen Verbesserungen/Erweiterungen
- selten bessere Kamera
- selten mehr Speicher
Für so ein Upgrade, welches man meistens noch nicht mal optisch wahr nimmt, zahlt man dann mehrere Hundert Euro! Seien wir mal ehrlich: Das lohnt sich einfach nicht! Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wieso ein Besitzer eines Galaxy S3 sich sofort nach Erscheinen das Galaxy S4 kaufen muß!

Was gibt es noch für Innovationen?
Da muß ich doch stark nachdenken... wirklich innovativ finde ich zum Beispiel das Nokia Lumia 1020 mit seiner 41 Megapixel Kamera! Im ersten Moment denkt man, daß die Kamera halt einfach mehr MP hat... was ist so toll daran? Das tolle daran ist der innovative Zoom, für den die 41 MP Voraussetzung sind: Man schießt ein Foto mit 41 MP und dann wählt man auf dem Foto den Bildausschnitt, den man als eigentliches Foto haben möchte. Der Ausschnitt wird dann mit 5 MP abgespeichert.

Review, Funktionsweise und Vergleich

Im großen ganzen war es das auch schon mit den Innovationen... Mir fällt sonst echt kein innovatives oder außergwöhnliches Handy ein! Außer vielleicht noch das Sony Xperia Z... es ist wasser- und staubgeschützt nach IP-Zertifizierung IP55/IP57. Ist nichts neues, findet man aber bei aktuellen und vor allem bei guten Smartphones eher selten.

Mein oben bereits erwähntes Galaxy Tab hab ich jetzt durch ein Nokia Lumia 925 (Test dazu folgt noch) ersetzt. Wirklich mehr kann das neue Handy eigentlich nicht, es kann nur einiges besser... Meine Hauptgründe für das Nokia waren:
- Kein Bock mehr auf die doch unpraktischen 7 Zoll
- Android langweilte und nervte mich langsam
- Eine wesentlich bessere Kamera
 Aber sonst kann dieses neue Flaggschiff nicht mehr als mein 2 Jahre altes Mittelklasse-Handy!

Also denkt mal drüber nach ;)